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Felix Neureuther hat gute Chancen, aufs Podium zu kommen.

Slalom in Wengen

Kleiner Patzer: Kein Podestplatz für Neureuther

Wengen - Ein kleiner Fehler im zweiten Durchgang beim Slalom in Wengen hat Felix Neureuther den dritten Podestplatz des Winters gekostet.

 Nach Rang drei im ersten Lauf fiel der 31 Jahre alte Skirennfahrer am Sonntag im Finale noch auf Platz fünf zurück. Das Podium verpasste er um 0,11 Sekunden. „Das ist ein Hang, wo man sich einfach keinen Fehler erlauben darf“, sagte Neureuther im Ziel. „In Adelboden bin ich Achter geworden, jetzt hier Fünfter auf einem Hang, der mir gar nicht liegt. Das stimmt mich positiv für Kitzbühel.“

Henrik Kristoffersen aus Norwegen holte sich in der Schweiz seinen vierten Torlauf-Sieg in dieser Saison. Zweiter wurde Giuliano Razzoli aus Italien vor dessen Landsmann Stefano Gross. Dominik Stehle kam auf Rang 24. Fritz Dopfer und Linus Strasser hatten die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst. Dopfer, WM-Zweiter im Slalom, war das zuletzt vor fünf Jahren passiert. „Das wurmt mich ziemlich, dass ich da nicht gut gefahren bin“, sagte er verärgert.

Aber auch andere Topleute patzten: Der viermalige Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher aus Österreich schied nach einem für seine Verhältnisse schwachen ersten Durchgang im Finale aus. Auf Kristoffersen hat Hirscher in der Disziplinwertung nun bereits 140 Punkte Rückstand. Neureuther als Dritter ist 293 Zähler zurück.

Statt auf der klassischen Slalom-Strecke fuhren die Techniker über die letzten Meter der Lauberhorn-Abfahrt. „Ich hätte die Langlaufstecken von der Miri brauchen können, so flach war das“, scherzte Neureuther in Anspielung auf seine Freundin, die Biathletin Miriam Gössner.

dpa

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