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Denise Herrmann ist als letzte Deutsche ausgeschieden.

Sklilanglauf-Sprint

Viertefinal-Aus für Herrmann - Björgen holt WM-Gold

Falun - Norwegens Skilanglauf-Star Marit Björgen hat die erste Goldmedaille bei der nordischen WM in Falun/Schweden gewonnen.

Die 34-Jährige setzte sich im Klassik-Sprint vor der Schwedin Stina Nilsson sowie Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla (Norwegen) durch. Als letzte Deutsche waren Denise Herrmann (Oberwiesenthal) und Sandra Ringwald (Schonach) im Halbfinale der letzten 30 ausgeschieden.

Für Björgen war es der 13. WM-Titel seit 2003, der vierte im Sprint. Bereits am Samstag im Skiathlon könnte „Königin Marit“ mit Rekordweltmeisterin Jelena Wälbe (Russland) gleichziehen, die zwischen 1989 und 1997 14-mal Weltmeisterin geworden war.

In der Qualifikation am Mittag hatte die für die WM nachnominierte Ringwald noch mit Platz sieben überzeugt, Herrmann war als 19. ins Viertelfinale eingezogen. Die in der WM-Vorbereitung durch eine Grippe geschwächte Hanna Kolb (Buchenberg) schied als 31. (+12,07) ebenso aus wie die frischgebackene Junioren-Weltmeisterin Victoria Carl (Zella-Mehlis) als 39. (+16,28).

Bei der WM 2013 sowie bei Olympia 2014 war Herrmann als beste Deutsche jeweils im Halbfinale ausgeschieden. Die einzige deutsche WM-Medaille im Sprint seit der Premiere 2001 hatte Claudia Nystad 2003 mit Platz zwei in Val di Fiemme geholt.

sid

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