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Rechnet sich Chancen auf eine Abfahrts-Medaille aus: Viktoria Rebensburg

Vonn patzt im Training

Abfahrt: Medaillen-Chancen für Rebensburg

Beaver Creek - Im letzten Training vor der Abfahrt hat Viktoria Rebensburg sich als Medaillen-Kandidatin empfohlen. Favoritin Lindsey Vonn patzte dagegen im finalen Test.

Nach ihrer Bronzemedaille im Super-G peilt US-Ski-Ikone Lindsey Vonn bei der alpinen Ski-WM in den USA Abfahrts-Gold an. Die 30-Jährige ist am Freitag (19.00 Uhr/ZDF und Eurosport) in ihrer Paradedisziplin vor heimischem Publikum die große Favoritin. Doch im Training patzte die Amerikanerin. Aus deutscher Sicht hofft Viktoria Rebensburg bei ihren fünften Weltmeisterschaften auf die erste Medaille. Die 25 Jahre alte Bayerin war in dieser Saison in Weltcup-Abfahrten jeweils einmal auf die Plätze zwei und drei gefahren.

Rebensburg fuhr einen Tag vor der Schussfahrt im Abschlusstraining die achtbeste Zeit. „Es war gut für mich, das auszutesten. Ein paar Stellen waren schon ganz gut, ein paar Kurven muss ich noch besser fahren“, sagte die Kreutherin, die sich in der Schussfahrt die größten Chancen auf eine Einzelplakette bei den Titelkämpfen im US-Bundesstaat Colorado ausrechnet.

Ihr Rezept klingt einfach. „Das Wichtige ist, dass man da technisch extrem gut runterfährt, attackiert, Gas gibt, ans Limit geht“, betonte sie. „Das war ein gutes Herantasten. Jetzt muss ich das Puzzle noch zusammensetzen“, sagte die 25-Jährige.

Die Bestzeit schaffte im Training am Donnerstag Super-G-Weltmeisterin Anna Fenninger aus Österreich, die drei Hundertstelsekunden schneller war als die Slowenin Tina Maze. Rebensburg kam 1,38 Sekunden hinter Fenninger ins Ziel.

Lindsey Vonn schwang weit vor dem Ziel ab und landete auf Platz 19. Die zweite deutsche Starterin ist Veronique Hronek (Unterwössen), die Rang 31 belegte.

dpa/sid

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