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Massenstart der Frauen in der Chiemgau Arena in Ruhpolding.

Biathlon-Weltcup, Tour de Ski und viele mehr

Warmer Winter greift in Weltcup-Kalender ein - Ein Überblick

Das warme Wetter bringt den Wintersportlern einige Änderungen in deren Weltcup-Kalender. Zwar sollen die Temperaturen in den nächsten Tagen immer weiter sinken und damit die Kunstschnee-Produktion wieder möglich sein. Doch der Wetterwechsel kommt für einige Veranstaltungen zu spät. Ein Überblick:

Biathlon: Ruhpolding springt für Oberhof ein

Ruhpolding übernimmt den wegen Schneemangels in Oberhof abgesagten Biathlon-Weltcup vom 7. bis 10. Januar. Das hat die Internationale Biathlon-Union (IBU) nach einer Inspektion am Sonntag auf ihrer Homepage bekanntgegeben. In der Chiemgau-Arena ist bereits eine 2,5 Kilometer lange Strecke mit Schnee aus dem vergangenen Winter, der im Depot über den Sommer und Herbst gelagert wurde, sowie frischem Maschinenschnee gelegt. Für die Jahreswende sagen die Meteorologen auch tagsüber Temperaturen unter dem Gefrierpunkt voraus. Danach ist Ruhpolding vom 13. bis 17. Januar planmäßig Ausrichter des fünften Saison-Weltcups.

Langlauf: Oberstdorf ändert Programm für Tour de Ski

Oberstdorf hat mit Programmänderungen für die Tour de Ski auf das warme Wetter und den fehlenden Schnee reagiert. Am 5. Januar finden die Sprint-Rennen in der klassischen Technik von Männern und Frauen auf einem 1200 Meter langen Rundkurs statt, einen Tag vorher als ursprünglich geplant. Tags darauf wurde der Skiathlon gestrichen und durch Massenstartrennen im klassischen Stil über 10 Kilometer bei den Frauen und 15 Kilometern bei den Männern ersetzt. Nachdem rund 1500 von 4000 Kubikmetern vorproduzierten Schnees bereits wegtaut sind, wird für die Langstrecken-Wettbewerbe ein neuer Kurs präpariert, teilten die Veranstalter am Sonntag mit.

Ski alpin: Damen-Rennen in St. Anton abgesagt, Zagreb wackelt

Wegen Schneemangels müssen die alpinen Weltcuprennen der Damen in St. Anton am Arlberg abgesagt werden. Die Veranstalter teilten am Sonntag mit, dass die für den 9. Januar geplante Abfahrt und der für den 10. Januar geplante Super-G aus Sicherheitsgründen gestrichen werden müssen. Es sei zwar gelungen, die Piste mit Kunstschnee zu präparieren, aber es fehlten die nötigen Sturzräume. Offen ist, ob die Weltcup-Slaloms für Damen und Herren in Zagreb stattfinden können. Der Skiweltverband FIS verlegte den für Sonntag geplanten Damen-Slalom auf den 5. Januar und will nach der auf Montag verschobenen Schneekontrolle eine endgültige Entscheidung treffen. Der Torlauf für die Herren ist für den 6. Januar angesetzt.

Nordische Kombination: Unklar, wann und wo es weitergeht

Bereits vor Weihnachten wurde der Weltcup der Nordischen Kombinierer in Klingenthal am 2. und 3. Januar abgesagt. Der Weltverband will die Weltcups nachholen, wann und wo ist noch offen. Auch der Weltcup vom 9. bis 10. Januar in Schonach ist derzeit fraglich.

Skispringen: Tournee-Orte bereit

Ungefährdet sind die Wettbewerbe der Vierschanzentournee von diesem Montag an. An den Schanzen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen liegt genügend Schnee. Allenfalls zu viel Wind könnte die Springen gefährden.

dpa

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