Sophia Thomalla
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Sophia Thomalla sitzt in der Jury von Pain & Fame.
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„Mein Lieblingstattoo ist das von Betty Boop. Sie war meine Heldin in meiner Kindheit. In den 70er-Jahren gab es nicht so viele Trickfilme. Sie erinnert mich an eine schöne Zeit. Ich mag Tattoos einfach, weil sie langlebig sind. Deswegen habe ich noch drei weitere. Am Hals habe ich zum Beispiel noch zwei Masken. Tattoos sind für mich Kunst!“ Maria Ilic (38), Altenpflegerin
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„Früher wurde man mit den ganzen Tattoos schon schief angeschaut. Heute ist das zum Glück nicht mehr so. Vor 40 Jahren habe ich mir aus jugendlichem Leichtsinn eine Windrose tätowieren lassen. Da war ich 17 und habe es mir selber gestochen. Das Letzte war vor sieben Jahren das von Che Guevara. Den bewundere ich! Er passt auch zum Franz Josef Strauß – beide waren ja Freiheits­kämpfer!“ Ludwig „Wiggerl“ Breitenburger (58), Technischer Arbeiter in einer Bäckerei
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„Brotzeit habe ich mir tätowiert, weil meine Kumpels im Kroatien-Urlaub gemerkt haben, dass das Wort perfekt auf die Hand passt! In Deutschland habe ich es mir direkt stechen lassen. Mein Vater ist ausgerastet! Er meinte, dass ich Probleme bei Bewerbungen bekomme. Aber was ist an Brotzeit auszusetzen? Bei einem Chef, der keine Brotzeit mag, will ich nicht arbeiten! Mein Lieblings-Tattoo ist aber der Aloisius. Als Kind hat den mir meine Mutter immer vorgelesen.“
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Ludwig Gengnagel (29), Student
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„Ich habe mir das Zitat vom kleine Prinzen stechen lassen: ,Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.‘“ Deswegen ist es auch spiegelverkehrt! Als ich mir das Tattoo 2011 hab stechen lassen, hat es perfekt zu meiner Situation in meinem Leben gepasst. Ich habe es nie bereut. Drei oder vier Stunden hat es gedauert. Ich stehe total auf Tattoos und habe auch noch mehr davon. Wegen Schwangerschaft und Stillen habe ich aber gerade Pause. Mir ist es auch total egal, wie die Tattoos ankommen – ich mache sie nur für mich!“ Sandy Kaiser (28)
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Milan Mann ist Chef des Chaos-Crew-Tattoo-Studios.

Neue Show bei Sixx

Münchner, zeigt her Eure Tattoos!

München - In Pain & Fame (immer mittwochs, 20.15 Uhr auf Sixx) wird Deutschlands bester Tätowierer gesucht. In der Jury: TV-Sternchen Sophia Thomalla. Anlass genug, die Münchner zu bitten: Zeigt her eure Tattoos!

Rihanna hat welche, Jérôme Boateng auch. Viele Prominente haben Tattoos. Die Körperbemalung ist aber auch längst in der breiten Gesellschaft angekommen. Laut einer Studie sind acht Millionen Menschen in Deutschland tätowiert. Und seit Mittwoch gibt es auf dem Privatsender Sixx eine eigene TV-Show zum Thema: In Pain & Fame (immer mittwochs, 20.15 Uhr) wird Deutschlands bester Tätowierer gesucht. In der Jury: TV-Sternchen Sophia Thomalla. Anlass genug, die Münchner zu bitten: Zeigt her eure Tattoos! 

„Ein medizinischer Eingriff wie in der Klinik“

Milan Mann ist Chef des Chaos-Crew-Tattoo-Studios (www.chaoscrewtattoo.com). In der tz spricht er über Trends und Risiken beim Tätowieren.

Milan, gibt es spezielle München-Trends?

Milan Mann: Klar. Viele wollen Sachen von 1860 oder Bayern. Während der Wiesn kommen auch viele. Da passen wir aber auf. Betrunkene stechen wir nicht, weil der Alkohol das Blut verdünnt.

Aber sonst tätowiert Ihr jeden?

Mann: Nein! Was gar nicht geht, sind Jugendliche unter 18. Da ist es mir auch egal, ob die Eltern das erlauben. Ein Tattoo ist ein medizinischer Eingriff und keine neue Frisur! Das können die Eltern nicht für ihre Kinder entscheiden. Das Problem ist, dass sie trotzdem immer jemanden finden, der sie sticht. Dann gehen sie halt zu einem Pseudo-Tätowierer, der das Geld braucht. Für mich ist das Körperverletzung. Wir haben jeden Tag Kunden, die wir überstechen müssen.

Woran erkennt man ein gutes Studio?

Mann: Das fängt schon bei der Beratung an. Werden meine Fragen beantwortet? Werde ich aufgeklärt? Wichtig ist auch der Preis. Für 100 Euro bekommt man kein gescheites Tattoo. Auch ein wichtiges Kriterium: die Warteliste. Wir sind zum Beispiel für ein Jahr ausgebucht. Das Problem ist, dass sich jeder Tätowierer nennen darf – egal wie professionell man ist.

Was sind eigentlich die Risiken eines Tattoos?

Mann: Eigentlich die gleichen wie im Krankenhaus – auf die Hygiene muss besonders geachtet werden. Und auf die Stelle! Gerade bei Trendstellen wie Knöchel und Handgelenk. Die sieht man halt immer. Und weglasern kostet 1000 Euro und tut richtig weh! 

Florian Fussek

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