Promi Big Brother
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Die Ex-Polizistin Alexandra Rietz aus der Sat1-Reality-Serie " K11 - Kommissare im Einsatz" ist einer der "Promis" im "Big Brother"-Haus.

TV-Kommissarin Alexandra Rietz

"Promi Big Brother": Auch sie ist dabei

Köln - Am Freitag startet die zweite Staffel der Sat.1-Show „Promi Big Brother“. Jetzt gab der Sender den Namen einer dritten Kandidatin bekannt,  die in das kameraüberwachte Haus in Köln einzieht.

Sat.1 geizt nicht mit Versprechungen und Superlativen: „Das große Show-Highlight“ soll „das soziale Experiment des Sommers“ werden. „Deutschlands Prominenz“ erwarte die „Challenge ihres Lebens“. So kündigt der Sender auf seiner Internetseite die zweite Staffel von „Promi Big Brother“ an, die am Freitag (20.15 Uhr) startet. Zwölf mehr oder weniger prominente Menschen ziehen dann für zwei Wochen in ein kameraüberwachtes Haus in Köln.

Zum Konzept der Show gehört es, dass der Münchner Privatsender um die Bewohner ein werbewirksames Geheimnis macht. Nur drei Bewohner wurden bis Mitte dieser Woche offiziell bekannt: Schlagersänger und Ex-Dschungelcamp-Teilnehmer Michael Wendler (42), Paul Janke (32), ehemaliger Kandidat der RTL-Show „Der Bachelor“, und Alexandra Rietz (43), ehemalige Fernsehpolizistin der Sat.1-Serie „K11 - Kommissare im Einsatz“.

"Der Wendler" will den Zuschauern etwas beweisen

Paul Janke sieht dem Experiment gelassen entgegen: „Ich bin ein absoluter Teamplayer - ich habe seit meiner Kindheit gelernt, in einer Mannschaft zu spielen“, sagt der 32-Jährige einer Sat.1-Mitteilung zufolge.

Michael Wendler, der beim RTL-Dschungelcamp nach vier Tagen das Handtuch geworfen hat, plant offenbar, dieses Mal länger durchzuhalten: „Ich glaube, dass es den Leuten draußen ganz wichtig ist, zu sehen, dass ich auch mal etwas durchziehe“, sagt der Schlagersänger. Wie Sat.1 am Mittwoch mitteilte, bezeichnet der 42-Jährige die Fernsehshow als „fünfzehntägigen Wahnsinnstrip“.

Der Sänger, der mit dem Lied „Sie liebt den DJ“ bekannt wurde, hofft auf intelligente Show-Mitbewohner: „Ich bin gar nicht so doof wie viele Leute denken. Ich empfinde es als Folter, wenn ich mit doofen Menschen in einen Raum eingesperrt werde.“

Spekulationen über Porno-Star Mia Magma

Die Zusätze „ehemalig“, „Ex von“ oder „Kandidat bei“ treffen auf fast alle der künftigen „Big Brother“-Bewohner zu. Laut „Bild“-Zeitung, die bei der ersten Staffel vorab die Kandidaten bekannt gab, gehören dazu diesmal etwa Aaron Troschke, Kandidat bei „Wer wird Millionär“, Ex-Pornodarstellerin Mia Magma und Claudia Effenberg, doppelte Ex von Thomas Strunz und Stefan Effenberg. Dazu sollen sich Neue-Deutsche-Welle-Star Hubert Kah („Rosemarie“, „Sternenhimmel“) und Ronald Schill, ehemaliger Hamburger Innensenator, gesellen. Eine Sprecherin von Sat.1 betonte, der Sender werde sich nicht an den Spekulationen beteiligen.

"Big Brother" als "soziales Experiment"

Einige Neuerungen kündigt Sat.1-Sprecherin Linda Feller in dieser Staffel an: „Die Show hat viel mehr die Form eines sozialen Experiments und ist für die Bewohner kein All-Inclusive-Urlaub.“ So sei das Haus, das sich auf dem Gelände der Kölner MMC-Studios befindet, in zwei Bereiche aufgeteilt. Die Bewohner in der oberen Etage schwelgen im Luxus, während die anderen im Untergeschoss „leiden“. Sie müssen um Annehmlichkeiten wie warmes Wasser kämpfen und sind dabei von der Gunst ihrer privilegierten Mitbewohner abhängig. „Das wird für viel Zündstoff sorgen“, sagt die Sprecherin.

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Die Prominenten müssen Aufgaben bewältigen und treten in Wettkämpfen gegeneinander an. Die Zuschauer stimmen darüber ab, wer am Ende 100.000 Euro gewinnt.

Cindy aus Marzahn moderiert diesmal mit Schropp

Jochen Schropp (35) moderiert die Show mit Cindy aus Marzahn (42), die auch im Vorjahr mit dabei war. Siegerin wurde damals Schauspielerin Jenny Elvers.

Umstritten war beim letzten Mal der mit viel PR-Wirbel verbundene Einzug von US-Sänger David Hasselhoff (62), der nach vier Tagen das Haus wieder verließ, angeblich wegen der Erkrankung seines Vaters. Später besuchte Pamela Anderson die „Big Brother“-Bewohner.

dpa

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