Die Münchner Tatort-Kommisare Udo Wachtveitl (l.) und Miroslav Nemec (r.). 
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Die Münchner Tatort-Kommisare Udo Wachtveitl (l.) und Miroslav Nemec (r.). 

Münchner Tatort-Kommisar

Wachtveitl: "Hart an Grenze des Zumutbaren"

Osnabrück - 75 Tatort-Folgen hat das Münchner Ermittlerduo Wachtveitl und Nemec schon auf dem Buckel. Beide kritisieren den gestiegenen Zeit- und Kostendruck sowie die längeren Arbeitszeiten während der Dreharbeiten.

Die Münchner Tatort-Kommissare Udo Wachtveitl (57) und Miroslav Nemec (61) haben den gestiegenen Zeit- und Kostendruck bei den Dreharbeiten beklagt. „Wir sind inzwischen hart an der Grenze des Zumutbaren“, sagte Wachtveitl in einem Interview der Neuen Osnabrücker Zeitung (Samstag). Es gebe einen Punkt, an dem ein Produkt nicht mehr besser werden könne, sondern schlechter werden müsse, wenn man zu sehr an den Ressourcen spare, sagte der Schauspieler. „Das betrifft Geld, und es betrifft Zeit.“

Auch sein Kollege Nemec kritisiert die längeren Arbeitszeiten: „Der Tag hat 24 Stunden, und wenn's nicht reicht, nimmst du die Nacht dazu.“ In den 25 Jahren, in denen die Schauspieler als Franz Leitmayr und Ivo Batic für die ARD vor der Kamera standen, hätten sie nicht nur gute Krimis gedreht: Die Folge „Ein Sommernachtstraum“ von 1993 sei „mit Abstand die unangenehmste Geschichte“ gewesen, sagte Nemec; sein Kollege Wachtveitl nannte die Folge „Gesang der toten Dinge“ von 2009 als Tiefpunkt und bezeichnete sie als "Esoterik-Tatort".

Am 3. April wird die Jubiläumsfolge „Mia san jetz da wo's weh tut“ (ARD) ausgestrahlt.

dpa

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