Kriminaltechniker an der weiträumig abgesperrten Fundstelle in Berlin-Adlershof. Foto: Paul Zinken
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Kriminaltechniker an der weiträumig abgesperrten Fundstelle in Berlin-Adlershof. Foto: Paul Zinken

19-Jähriger soll Hochschwangere lebendig verbrannt haben

Berlin (dpa) - Spaziergänger finden eine verbrannte Leiche in einem Waldstück in Berlin. Schnell wird klar: Die Frau wurde getötet. Dann werden grausige Einzelheiten des Falls bekannt.

Für den Feuertod einer hochschwangeren jungen Frau in Berlin soll ein 19-Jähriger verantwortlich sein. Das sagte eine Polizeisprecherin. Der Tatverdächtige wurde am Freitag wenige Stunden nach dem Fund der Leiche festgenommen worden und noch am selben Tag verhört. Der Mann soll die 19-Jährige am späten Donnerstagabend in einem Waldstück in Berlin-Adlershof angezündet und so getötet haben. Gegen ihn sollte voraussichtlich am Samstag Haftbefehl erlassen werden.

In welcher Beziehung die Frau zu dem gleichaltrigen Verdächtigen stand, wurde zunächst nicht bekannt. Auch zu weiteren Einzelheiten wollte sich die Polizei nicht äußern. Viele Details seien Täterwissen, dazu liefen noch die Ermittlungen. Bekannte und Verwandte des Opfers würden befragt. Die junge Frau habe in Berlin gelebt, hieß es. Ob sie auch von dort stammte und in welchem Bezirk sie wohnte, war zunächst offen.

Spaziergänger hatten die Leiche am Freitag gegen 7.45 Uhr nahe eines Waldweges entdeckt, weil ihr Hund gebellt hatte und sich auffällig benahm. Kriminaltechniker in weißen Schutzanzügen untersuchten die Umgebung des Fundortes an der Bärenlauchstraße. Das Gebiet war mit rote-weißem Flatterband weiträumig abgesperrt.

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