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Bei einer Großrazzia schnappte die Polizei den Hacker aus Koblenz. Nun muss er vor Gericht.

Nach Großrazzia im April

22-jähriger Hacker aus Koblenz muss vor Gericht

Koblenz - Er soll weltweit tausende Kunden mit Schadsoftware für Internetkriminalität beliefert haben, nun muss er vor Gericht. Dem 22-jährige Hacker werden über 7000 Fälle zur Last gelegt.

Ein Hacker aus Rheinland-Pfalz, der weltweit tausende Kunden mit Schadsoftware für Internetkriminalität beliefert haben soll, muss sich vor Gericht verantworten. Die Landeszentralstelle Cybercrime (LZC) der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen den 22-Jährigen erhoben. Der Mann war im vergangenen April nach rund zweijährigen Ermittlungen festgenommen worden

Wie die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte, lege die Anklageschrift dem Tatverdächtigen in mehr als 7000 Fällen das Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten, Computersabotage und Computerbetrug zur Last.

Der Mann soll in mehr als 4000 Fällen eine von ihm selbst programmierte Software zum Verschlüsseln von Trojanern, Viren und anderer Schadsoftware verkauft haben. An rund 100 Kunden soll er eine eigene Schadware veräußert haben, mit der beliebige Internetseiten lahmgelegt werden können.

dpa

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