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In einer Maschine der American Airlines löste eine Differentialgleichung Terror-Ängste bei einer Frau aus.

Aufregung in American-Airlines-Maschine

Frau hält Mathe-Gleichung für Terror-Code und verhindert Start

Philadelphia - Was eine Flugzeugpassagierin bei ihrem Sitznachbarn beobachtete, kam der Frau nicht geheuer vor. Deswegen simulierte sie Unwohlsein - und verhinderte so den Start.

Weil sie die Differentialgleichung ihres Sitznachbarn für einen "Terroristencode" hielt, hat eine Flugpassagierin in den USA den Start ihrer Maschine verhindert. Die Frau hatte kurz vor Abflug des Flugzeugs in Philadelphia beobachtet, wie ihr Nachbar schnell Zahlenreihen und Buchstaben auf ein Blatt Papier kritzelte, die ihr unverständlich waren.

Daraufhin behauptete sie, sie fühle sich unwohl und erzwang eine Umkehr der Maschine zum Terminal, wo sie ausstieg. Erst dann teilte sie den Behörden den wahren Grund ihres Begehrens mit: das vermeintliche Manifest eines "Terroristen" und seinen Geheimcode. Die Sicherheitskräfte befragten daraufhin den verdächtigten Mann - der sich als der bekannte italienische Wirtschaftswissenschaftler Guido Menzio herausstellte. Seine Notizen erwiesen sich als Differentialgleichung.

Der Pilot habe schnell entschieden, dass die Sorgen der Passagierin "unbegründet" gewesen seien, teilte ein Sprecher von American Airlines am Sonntag mit.

Nachdem sich die Sache aufgeklärt habe, sei die Maschine schließlich gestartet - mit Menzio an Bord und zweistündiger Verspätung. Die Frau sei nicht mitgeflogen.

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

Menzio, Professor an der Universität von Pennsylvania, erklärte, er sei korrekt von denjenigen behandelt worden, die ihn befragt hätten. Der Vorfall zeige jedoch die "Gefühle, die die Wähler von Donald Trump leiten", fügte er in Anspielung auf die aggressive Rhetorik des voraussichtlichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner hinzu.

Trump hatte unter anderem ein vorübergehendes Einreiseverbot für Muslime in die USA und den Bau einer Mauer zu Mexiko gefordert.

Erst vor wenigen Tagen war ein Etihad-Airbus in schwere Turbulenzen geraten. Mehrere Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

AFP

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