Ein bewaffneter Polizeibeamter beobachtet in Düsseldorf den Rosenmontagszug (Archivbild). Foto: Martin Gerten
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Ein bewaffneter Polizeibeamter beobachtet in Düsseldorf den Rosenmontagszug (Archivbild). Foto: Martin Gerten

An Karneval Hunderte zusätzliche Bundespolizisten

Sankt Augustin/Köln (dpa) - Die Bundespolizei will an Karneval mit einem Großaufgebot für Sicherheit sorgen.

In den Zügen und Bahnhöfen von Nordrhein-Westfalen werden mehrere hundert zusätzliche Beamte im Einsatz sein, wie die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin ankündigte. Das gelte vor allem für die Karnevalshochburgen Köln und Düsseldorf sowie im Ruhrgebiet, sagte der Präsident der Behörde, Wolfgang Wurm.

Er kündigte an, mit "einer niedrigen Einschreitschwelle" bei möglichen Straftaten vorgehen zu wollen. Hinzu komme mehr Videotechnik und der Einsatz von Hubschraubern, falls notwendig.

Die Bundespolizei will dabei auch zivile Fahnder einsetzen, die vor allem Taschendiebe im Blick haben sollen. Vorab riet die Polizei zu angemessenem "Argwohn gegenüber fremden Menschen, die plötzlich engen Körperkontakt suchen".

In der Silvesternacht hatten Gruppen von Männern am Kölner Hauptbahnhof und in anderen Städten Frauen umzingelt, bestohlen und sexuell bedrängt. Die Täter wurden zumeist als Ausländer identifiziert.

Mitteilung der Bundespolizei

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