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Seit Tagen wurde nach dem Mädchen gesucht - unter anderem in diesem Waldstück.

Erleichterung nach Vermisstensuche

Aylin ist wieder da: Hintergrund bleibt mysteriös

Essen - Die seit vergangenem Mittwoch verschwundene 15-jährige Aylin aus Essen ist am Sonntagabend offensichtlich unverletzt in Köln bei Familienangehörigen aufgetaucht. Die Hintergründe sind mysteriös.

Update vom 25. Januar 2016: Vier Tage lang lässt sie ihre Nächsten im Ungewissen. Aylin ist weg - aber am Sonntagabend taucht sie bei einer Verwandten in Köln auf, unversehrt. Aylin ist also wieder da. Offenbar war die 15-Jährige nur abgehauen. „Wir haben keinen Hinweis darauf, dass etwas gegen ihren Willen geschehen ist“, sagt Polizeisprecher Marco Ueberbach.

Erleichterung in Essen

Die 15-jährige Aylin ist wieder da. Am Sonntagabend tauchte sie bei einer Familienangehörigen in Köln offensichtlich unversehrt wieder auf. Vier Tage war sie weg. Die Umstände ihres Verschwindens am Mittwoch sind rätselhaft.

Die Polizei geht nach dem Wiederauftauchen der 15-Jährigen jedoch nicht von einem Verbrechen aus. „Zur Zeit haben wir keine Hinweise auf eine Straftat“, sagte ein Sprecher der Essener Polizei am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Das Mädchen befinde sich in ärtzlichter Behandlung. Die genauen Hintergründe des Verschwindens sollten nun rasch geklärt werden. Zur Frage, ob die 15-Jährige im Laufe des Montags befragt werden soll, machte der Polizeisprecher keine Angaben.

Warum die Jugendliche mehr als vier Tage lang verschwunden war, blieb am Sonntagabend jedenfalls offen. „Zu den Hintergründen ihres Verschwindens ist aktuell nichts bekannt“, hieß es in der Polizeimitteilung. Offen blieb auch, ob die Ermittler Aylin noch am Abend befragten und ob sie noch am Abend wieder zu ihrer Familie nach Essen zurückkehrte.

Die 15-Jährige war unter rätselhaften Umständen in Essen verschwunden: Aylin hatte nach dem Schulbesuch noch den Hund der Familie ausgeführt. Danach verlor sich ihre Spur. Als dann die Mutter gegen 15.00 Uhr nach Hause kam, überraschte sie eine vermummte Person im Keller, vermutlich eine Frau. Die mit einem Messer bewaffnete Unbekannte konnte nach einem Handgemenge fliehen. Dabei verletzte sie einen Nachbarn leicht an der Hand.

Der Hund der Familie war ebenfalls im Keller. Offensichtliche Einbruchspuren wurden nicht entdeckt. Noch am Freitag wollte die Polizei nicht ausschließen, dass es sich bei der auch von drei Zeugen auf der Straße gesehene Frau um Aylin gehandelt haben könnte. Betont worden war allerdings stets, dass in alle Richtungen ermittelt werde.

Die Polizei hatte mehrere Tage mit einem Großaufgebot in der Umgebung des Einfamilienhauses nach ihr gesucht. Der Fall war als „herausragender Vermisstenfall“ eingestuft worden. Betroffenheit und Sorge im Wohnumfeld der Familie waren groß. Zahlreiche Familien hatten zeitweise Angst, ihre Kinder alleine vor die Tür zu lassen.

dpa

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