+
Die 430 Meter lange und sechs Meter breite Brücke mit Bodenplatten aus Glas hängt 300 Meter über einem Canyon. Foto: Shao Ying

Besucheransturm: Glasbrücke in China vorübergehend gesperrt

Peking (dpa) - Die weltweit höchste und längste Glasbrücke in China ist nach nicht einmal zwei Wochen wegen zu hohen Touristenandrangs vorübergehend geschlossen worden.

Statt der erlaubten 8000 Besucher seien täglich mehr als 10 000 gekommen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag unter Berufung auf die Betreiber der Brücke. Das habe Probleme bei Software und Hardware verursacht. Das Bauwerk bleibe daher ab Freitag vorübergehend gesperrt. In der Zwischenzeit werde ein System-Upgrade vorgenommen. Daraus resultierende Änderungen müssten offiziell abgesegnet werden, bevor die Brücke wieder freigegeben werden könne.

Die 430 Meter lange und sechs Meter breite Brücke mit Bodenplatten aus durchsichtigem Glas war erst am 20. August eröffnet worden. Sie hängt 300 Meter über einem Canyon im Nationalpark Zhangjiajie in der südchinesischen Hunan-Provinz. Besucher müssen laut Xinhua 138 Yuan (etwa 18,50 Euro) bezahlen und bereits am Vortag reservieren, um die Brücke zu betreten. Ein Touristenmagnet war die eindrucksvolle Hügellandschaft auch ohne die neue Attraktion: Mehr als 1,2 Millionen Besucher kamen offiziellen Angaben zufolge im Jahr 2015.

Xinhua-Bericht (Englisch)

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehrere Nachbeben erschüttern Salomonen-Inseln

Kirakira - Die Erde kommt nicht zur Ruhe: Nach einem heftigen Beben der Stärke 7,8 sorgen zahlreiche Nachbeben im pazifischen Inselstaat Salomonen für Unruhe. Meterhohe …
Mehrere Nachbeben erschüttern Salomonen-Inseln

Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Rotterdam - Eine Sondereinheit der Polizei hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Terrorverdächtigen in Rotterdam festgenommen. Bei ihm wurde unter anderem ein …
Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Frauen sprengen sich in Nigeria in die Luft - dutzende Tote

Madagali - Zwei Frauen sprengen sich auf einem belebten Markt in die Luft. Mindestens 56 Menschen kommen dabei ums Leben. Alles deutet auf islamistischen Terror hin.
Frauen sprengen sich in Nigeria in die Luft - dutzende Tote

Frankfurter Sicherheitsdienst: Raucher verjagt - Dealer verschont

Frankfurt - Das Bahnhofsviertel in der Main-Metropole ist schon lange verschrien: Dealer verkaufen hier ihre Drogen und die Junkies konsumieren sie meist noch an Ort und …
Frankfurter Sicherheitsdienst: Raucher verjagt - Dealer verschont

Kommentare