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Ein gefesselter Mann wird in Leipzig während einer polizeilichen Maßnahme an der Eisenbahnstraße weggeführt. Bei einer Schießerei im Rockermilieu sind im Leipziger Osten ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden. Foto: Sebastian Willnow

Tatverdächtiger

Polizei ermittelt mutmaßlichen Todesschützen im Rockermilieu

Leipzig (dpa) - Nach Schüssen im Leipziger Rockermilieu mit einem Toten und drei Verletzten hat die Polizei einen Tatverdächtigen ermittelt. Ein 30-Jähriger der Rockergruppe Hells Angels stehe im Verdacht, auf Mitglieder der verfeindeten United Tribunes geschossen zu haben.

Das teilte die Leipziger Polizei am Sonntag mit. Er sei unter den 14 Festgenommenen und soll noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden. Ursprünglich war die Polizei davon ausgegangen, dass sich die Mitglieder der Gruppen am Samstag im Leipziger Osten wechselseitig beschossen haben. Nach neuesten Erkenntnissen kamen die Schüsse jedoch nur aus den Reihen der Hells Angels. Ob der 30-Jährige als einziger geschossen habe, werde noch ermittelt, hieß es.

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