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Storchen-Frau Mathilda braucht eine Prothese.

Nach Unfall mit Angelschnur

Einbeiniger Storch Mathilda soll Prothese bekommen

Loburg - Der einbeinige Storch Mathilda aus Sachsen-Anhalt soll bald wieder auf zwei Beinen stolzieren - mit einer extra angefertigten Prothese. 

Wie eine Projektkoordinatorin der Vogelschutzwarte Loburg am Freitag ankündigte, soll voraussichtlich in der nächsten Woche eine Prothese für den Vogel angefertigt werden. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Bislang trägt Mathilda einen vorläufigen Beinersatz aus Schaumstoff.

Am Donnerstag hat ein Tierarzt Abdrücke von Mathildas Stumpf genommen, die in eine High-Tech-Werkstatt in Thüringen geschickt werden sollen. Dort wird das künstliche Storchenbein mit einem 3D-Drucker erstellt. Die Vorlage ist das Bein eines toten Storches.

Mathilda verlor ihr Bein, als sie sich in einer Angelschnur verfing, die das Bein absterben ließ. Sie ist nicht der einzige einbeinige Storch in der Schutzwarte: Auch der Storchenmann Fridolin hat ein Bein verloren, als er Mitte Juni mit einem Strommast kollidierte. Dabei brach er sich das Bein so kompliziert, dass es entfernt werden musste. Er läuft bislang auf einer vorläufigen Prothese.

dpa

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