Rettungskräfte am Ort eines Erdrutsczhes in Santa Catarina Pinula. Foto: Esteban Biba
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Rettungskräfte am Ort eines Erdrutsczhes in Santa Catarina Pinula. Foto: Esteban Biba
Bei der Bergung der Opfer kommt auch schweres Gerät zum Einsatz. Foto: Esteban Biba
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Bei der Bergung der Opfer kommt auch schweres Gerät zum Einsatz. Foto: Esteban Biba
In einer Halle haben die Behörden eine Notaufnahme für Betroffene eingerichtet. Foto: Esteban Biba
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In einer Halle haben die Behörden eine Notaufnahme für Betroffene eingerichtet. Foto: Esteban Biba
Helfer bringen die geborgene Leiche eines Opfers vom Ort des Unglücks. Foto: Esteban Biba
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Helfer bringen die geborgene Leiche eines Opfers vom Ort des Unglücks. Foto: Esteban Biba
Der Erdrutsch war durch heftigen Regen ausgelöst worden. Foto: Esteban Biba
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Der Erdrutsch war durch heftigen Regen ausgelöst worden. Foto: Esteban Biba
Viele Menschen hatten unter dem Erdrutsch keine Überlebenschance. Foto: Esteban Biba
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Viele Menschen hatten unter dem Erdrutsch keine Überlebenschance. Foto: Esteban Biba
Dutzende Menschen sind bei dem Unglück in Guatemala ums Leben gekommen. Foto: Esteban Biba
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Dutzende Menschen sind bei dem Unglück in Guatemala ums Leben gekommen. Foto: Esteban Biba

Fast 100 Erdrutsch-Opfer in Guatemala tot geborgen

Schwere Regenfälle lösen in einem Armenviertel am Rande der Hauptstadt einen Erdrutsch aus. Schlamm und Erde begraben zahlreiche Häuser unter sich. Rettungskräfte bergen immer mehr Tote.

Guatemala-Stadt (dpa) - Nach dem verheerenden Erdrutsch in Guatemala rennt den Rettungskräften die Zeit davon. Mindestens 95 Menschen kamen bei dem Unglück in einem Außenbezirk der Hauptstadt ums Leben, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Die Zahl der Opfer dürfte allerdings weiter steigen. Noch immer wurden 300 bis 350 Menschen vermisst, und die Überlebenschancen der Verschütteten sanken mit jeder Stunde. Einsatzleiter Sergio Cabañas sagte, es sei sehr unwahrscheinlich, noch Überlebende in den Trümmern zu finden.

Bei den Bergungsarbeiten in der Siedlung Cambray II am Rande von Guatemala-Stadt waren rund 1800 Helfer im Einsatz. Am Sonntag schlossen sich 60 Spezialisten des Katastrophenschutzes und der Marine aus Mexiko den Rettungskräften an. Mit schwerem Gerät schafften sie Erde zur Seite, um zu den Verschütteten vorzudringen.

Papst Franziskus gedachte am Sonntag beim Angelus-Gebet den Opfern des Unglücks. "Ich möchte ein Gebet für die Opfer des Erdrutsches, der in Guatemala ein ganzes Dorf mitgerissen hat, (...) sprechen. Wir sind der besonders schlimm betroffenen Bevölkerung nahe, auch mit konkreter Solidarität", sagte der Pontifex vor Zehntausenden Menschen auf dem Petersplatz in Rom.

Der Erdrutsch ereignete sich in der Nacht zum Freitag. Nach 72 Stunden gilt es allgemein als unwahrscheinlich, weitere Überlebende zu finden. Diese Frist läuft am späten Sonntagabend (Ortszeit) ab. Einsatzleiter Cabañas kündigte an, dann werde entschieden, ob die Suche fortgesetzt werde.

Bei dem Unglück wurden 125 Häuser verschüttet. In dem Vorort von Guatemala-Stadt leben vor allem arme Familien. Einige Häuser lagen nach dem Erdrutsch bis zu 20 Meter unter der Erdoberfläche, wie der Feuerwehrchef Fritz García-Gallont der Zeitung "Prensa Libre" sagte.

Der Erdrutsch war von starken Regenfällen in den vergangenen Tagen ausgelöst worden. Der Hügel über dem Viertel brach in zwei Teile. Anwohner sagten der Zeitung "Prensa Libre", die Behörden hätten sie nie vor den Gefahren gewarnt. Medienberichten zufolge hatte der Katastrophenschutz den Bezirk allerdings schon vor Jahren als Risikozone deklariert und die Gemeindeverwaltung darüber informiert.

Rund um Guatemala-Stadt leben nach Angaben des Katastrophenschutzes rund 300 000 Menschen in von Erdrutschen gefährdeten Bezirken. "Es ist unmöglich, alle umzusiedeln", sagte der Behördenchef Alejandro Maldonado.

Bericht Emisoras Unidas

Katastrophenschutz

Mitteilung Präsidialamt

Bericht Prensa Libre

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