Wenn man im Wasser bleibt, dann geht&#39s: Ferienspaß in Titisee-Neustadt. Foto: Patrick Seeger
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Wenn man im Wasser bleibt, dann geht's: Ferienspaß in Titisee-Neustadt. Foto: Patrick Seeger
Bestes Strandwetter herrscht am Ostseestrand von Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern) auf der Insel Usedom. Foto: Stefan Sauer
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Bestes Strandwetter herrscht am Ostseestrand von Zinnowitz (Mecklenburg-Vorpommern) auf der Insel Usedom. Foto: Stefan Sauer
Grell scheint die Sonne am Himmel über Dresden. Foto: Arno Burgi
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Grell scheint die Sonne am Himmel über Dresden. Foto: Arno Burgi
Wasser für die Fiaker-Pferde: Auch in Wien schlägt die Hitzewelle erbarmungslos zu. Foto: Herbert Neubauer
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Wasser für die Fiaker-Pferde: Auch in Wien schlägt die Hitzewelle erbarmungslos zu. Foto: Herbert Neubauer
Die Wiesbadener Stadtverwaltung hat in einem mobile Wassertanks aufgestellt, die konstant kleine Mengen Wasser an jungen Bäume abgeben. Foto: Fredrik von Erichsen
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Die Wiesbadener Stadtverwaltung hat in einem mobile Wassertanks aufgestellt, die konstant kleine Mengen Wasser an jungen Bäume abgeben. Foto: Fredrik von Erichsen
Jeder Luftzug hilft: Die aus Portugal stammende Touristin Elena erfrischt an einem Ventilator Unter den Linden in Berlin. Foto: Jörg Carstensen
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Jeder Luftzug hilft: Die aus Portugal stammende Touristin Elena erfrischt an einem Ventilator Unter den Linden in Berlin. Foto: Jörg Carstensen
Den Weltrekord das kalifornische Death Valley: Am 10. Juli 1913 sollen dort 56,7 Grad gemessen worden sein. Foto: Archiv
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Den Weltrekord das kalifornische Death Valley: Am 10. Juli 1913 sollen dort 56,7 Grad gemessen worden sein. Foto: Archiv

Hitzerekord eingestellt: DWD misst erneut 40,3 Grad in Bayern

Der Sommer 2015 ist heiß und viel zu trocken. Am Freitag wurde der Hitzerekord von 40,3 Grad eingestellt. Auch nach einer Abkühlung bleiben die Temperaturen hochsommerlich.

Offenbach (dpa) - Deutschland im Hitzesommer: Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Rekordtemperatur von 40,3 Grad gemessen.

Am Freitag erreichte die Temperatur diesen Wert im fränkischen Kitzingen (Bayern) wie zuvor schon am 5. Juli. 40,3 Grad ist die höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen 1881. Das teilte der DWD in Offenbach mit.

Hitzerekorde gab es aber etwa auch in Baden-Württemberg. Der zweitheißeste Ort war Bad Mergentheim mit 40,2 Grad. Auch dies ein Spitzenwert. Der bislang höchste Wert in der Stadt im Main-Tauber-Kreis war am 13. August 2003 mit 38,4 Grad erreicht worden, wie DWD-Meteorologe Denny Karran sagte.

Auf Platz drei der Hitze-Orte kam laut DWD Mannheim mit dem Rekordwert von 39,8 Grad. Das waren 0,8 Grad mehr als der bisherige Höchstwert vom 8. August 2003. Das ARD-Wetterstudio nannte am Abend dagegen in einer Mitteilung noch die Werte 40,1 Grad in Obermoschel (Rheinland-Pfalz) und 40,0 Grad in Heilbronn.

Gewitter beenden am Wochenende die Gluthitze in Deutschland. Die Temperaturen sinken auf Werte um 30 Grad. "Am Vormittag des Samstags sind im Norden und teils auch in den mittleren Teilen Deutschlands noch einige Gewitter unterwegs, die sich allmählich abschwächen", warnte der DWD am Freitag.

Die Temperaturen hatten am Freitag schon mittags im Südwesten 35 Grad erreicht. Zur selben Zeit gab es im Nordwesten die ersten Gewitter. Im Süden und Osten dagegen erwarten die Meteorologen erst im Lauf des Samstags Gewitter mit Unwetterpotenzial. Im Südosten klettern die Temperaturen zuvor noch einmal auf 28 bis 38 Grad. Im Norden und Nordwesten ist es nach dem Durchzug der Gewitter kühler: 23 bis 30 Grad werden erwartet, an den Küsten weniger.

In den folgenden Tagen sei örtlich weiter mit Schauern und Gewittern zu rechnen, sagte DWD-Meteorologin Johanna Anger. "Flächendeckende Niederschläge sind aber aus heutiger Sicht nicht zu erwarten."

Auf ergiebigen Regen warten die Menschen in viele Regionen seit Wochen vergeblich. Seit Anfang Juni sei in Deutschland nur gut die Hälfte des üblichen Sommerniederschlags gefallen, und über zwei Drittel des Sommers seien bereits vorbei, sagte Anger. Schon das Frühjahr sei zu trocken gewesen. Besonders betroffen ist nach DWD-Angaben das Rhein-Main-Gebiet. Seit Jahresbeginn habe es etwa am Frankfurter Flughafen 160 Liter Regen pro Quadratmeter zu wenig gegeben. Das entspricht der normalen Regenmenge von zwei Monaten.

Karte Wärmebelastung

DWD-Warnlagebericht

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