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Wirbelsturm "Sandy" - Augenzeugen-Video

Verheerende Schäden - 60 Menschen auf Insel gefangen

New York - Zyklon "Sandy" ist auf einer Breite von 1000 Kilometern auf Land getroffen. Bisher gab es mindestens 35 Tote. 8,2 Millionen Menschen sind ohne Strom. Und in New York steht schon die nächste Flut bevor.

+++ 22.18 Uhr +++ Für heute beenden wir den Live-Ticker. Vielen Dank für Euer Interesse.

+++ 22.17 Uhr +++ Viele der rund 750.000 New Yorker, die der Sturm „Sandy“ von der Stromversorgung abgeschnitten hat, könnten sieben Tage oder sogar noch länger im Dunkeln sitzen. Das schätzt die Elektrizitätsgesellschaft Con Edison nach Angaben des lokalen Senders CBS New York. Demnach dürfen zwar Bewohner in Manhattan und Brooklyn darauf hoffen, binnen vier Tagen wieder am Netz zu sein. Aber in anderen Gebieten, die niedriger gelegen und überflutet seien, könne es deutlich länger dauern.

+++ 21.01 Uhr +++ Nach seinem verheerenden Zug über Teile der US-Ostküste nimmt der abgeschwächte Sturm „Sandy“ weiter Kurs auf Kanada. Bevor er dort morgen eintrifft, kann er noch zu Überflutungen des Lake Michigan im nördlichen Mittelwesten USA sorgen.

+++ 20.48 Uhr +++ Obama sagt Gouverneuren in von „Sandy“ betroffenen Staaten Hilfe zu: Wer Hilfe benötige, solle sich von den Behörden nicht vertrösten lassen. Er habe den Gouverneuren der betroffenen US-Staaten seine uneingeschränkte Unterstützung zugesagt. „Sie können mich persönlich im Weißen Haus anrufen“, sagte der Präsident

+++ 19.50 Uhr +++ Mehr als 16.000 Flüge sind wegen „Sandy“ ausgefallen. Neben den drei großen Flughäfen in und um New York City waren demnach vor allem die Flughäfen in Philadelphia, Boston und Washington betroffen. Auch am Mittwoch wird mit Ausfällen und Verspätungen gerechnet wegen Schäden, die Sturm und Fluten angerichtet haben. Viele Reisende sitzen fest.

+++ 19.36 Uhr +++ Der wirtschaftliche Gesamtschaden könnte  bis zu 50 Milliarden Dollar (38,7 Milliarden Euro) betragen. Die Analysten rechneten mit direkten Schäden von rund 20 Milliarden Dollar und Gewinneinbußen von bis zu 30 Milliarden Dollar.

+++ 19.25 Uhr +++ Vierlerorts ist das tatsächliche Ausmaß noch immer nicht klar: Die Zahl der Toten in den USA stieg am Dienstag auf mindestens 35, mehr als 8,2 Millionen Menschen im gesamten Osten des Landes saßen im Dunkeln, Fluggesellschaften mussten über 15.000 Flüge streichen.

+++ 19.20 Uhr +++ Rund 60 Menschen sind auf einer kleinen Insel vor New York gestrandet. Sie hätten sich nicht an den Evakuierungsbefehl gehalten, berichteten US-Medie. Das Trinkwasser auf der Insel Fire Island vor Long Island nahe New York sei verschmutzt, Strom gebe es keinen. Zahlreiche Häuser seien davongeschwemmt worden. Die Küstenwache versuche, die Menschen von der Insel zu retten.

+++ 19.08 Uhr +++ Die Organisatoren des New-York-Marathons planen nach dem Wirbelsturm „Sandy“ weiter, den Lauf wie vorgesehen zu veranstalten. Derzeit sei man gemeinsam mit der Stadt damit beschäftigt, die Auswirkungen des Sturms zu prüfen.

+++ 18.44 Uhr +++ Die Wall Street öffnet am Mittwoch wieder: Nach zwei Tagen Stillstand wegen des Hurrikans „Sandy“ geht der Handel an der Wall Street am Mittwoch weiter. Darauf haben sich die Börsenbetreiber und die Finanzaufsichtsbehörden am Dienstag geeinigt.

+++ 18.11 Uhr +++ Es herrscht immer noch Unklarheit darüber, wie viele Menschen in Folge des Sturms "Sandy" gestorben sind. Nach neuesten Angaben des Fernsehsenders CNN sind in den USA und Kanada mindestens 26 Menschen ums Leben gekommen. Der TV-Sender Fox News berichtete sogar von 33 Toten.

+++18.08 Uhr +++ Als Folge des Wirbelsturms „Sandy“ sind an der US-Ostküste gleich mehrere Atomreaktoren im Bundesstaat New Jersey vom Netz genommen worden. Betroffen seien die Reaktoren Salem 1 in Hancocks Bridge, Nine Mile Point 1 in Scriba und Indian Point 3 in Buchanan, teilte die Atomaufsichtsbehörde NRC am Dienstag mit.

+++ 17.12 Uhr +++ Wegen des Supersturms „Sandy“ will Präsident Barack Obama auch am Mittwoch keine Wahlkampftermine wahrnehmen. Obama werde nicht zu den für Mittwoch geplanten Veranstaltungen in den umkämpften US-Staat Ohio reisen, teilte das Weiße Haus am Dienstag mit.

+++ 17.09 Uhr +++ Laut New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg könnte es bis zu drei Tage dauern, bis die Stromversorgung wieder hergestellt sei. Etwa 750.000 Menschen seien ohne Strom. Bloomberg wollte nicht angeben, wann der öffentliche Nahverkehr der Stadt wieder funktionieren werde. Busse könnten bereits ab dem späten Dienstag fahren. Die U-Bahnen würden wegen der überschwemmten Tunnel weiter nicht fahren können.

+++ 17.06 Uhr +++ Der Wirbelsturm „Sandy“ hat an der US-Ostküste nach Expertenschätzung Schäden zwischen 10 und 20 Milliarden US-Dollar angerichtet. Die Hälfte davon dürfte versichert sein. Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re rechnet damit, dass vor allem die Überflutungen teuer werden. Private Wohngebäude seien dabei größtenteils über einen staatlichen Pool abgesichert, bei Industrie und Gewerbe dagegen müssten in der Regel private Versicherer geradestehen.

+++ 16.45 Uhr +++ Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, ist geschockt über die Verwüstungen durch den Megasturm „Sandy“ in seinem Staat: „Das Ausmaß der Zerstörung an der Küste von New Jersey ist unvorstellbar.“ Die Behörden seien weit davon entfernt, den meisten Bewohnern die Rückkehr zu gestatten, sagte der Politiker.

+++ 16.35 Uhr +++ Wirbelsturm „Sandy“ hat auch mehrere Online-Portale zeitweise vom Netz abgeschnitten. Betroffen waren unter anderem die Internet-Zeitung „Huffington Post“, das User-Magazin „BuzzFeed“ und das Blog „Gawker“. So blieb der Redaktion von „Huffington Post“ nur der Weg, ihre Leser über Twitter zu informieren.

+++ 16.29 Uhr +++ Greenpeace meldete eine "ernste" Lage für das Atomkraftwerks Oyster Creek im US-Bundesstaat New Jersey. Der Atomexperte der Umweltschutzorganisation, Heinz Smital, macht sich Sorgen: „Ein Atomkraftwerk, das auf Notstromaggregaten läuft, ist immer ein kritischer Zustand.“, sagte Smital.

+++15.55 Uhr +++ Für Montag und Dienstag strichen die Fluggesellschaften nach Angaben des Internetdienstes FlightAware mehr als 15.000 Flüge.

+++15.38 Uhr +++ Peinlicher Ausrutscher für Groupon: Das Verkaufsportal hat als „Deal des Tages“ speziell für die Stadt New York ein „Dinner im Dunkeln“ angeboten - am Tag, an dem Hunderttausende New Yorker ohne Strom waren. „Beleben Sie Ihre Sinne, indem Sie einen ausschalten“, hieß es in der Werbung für das Angebot. Derartige Spezialrestaurants sind seit einigen Jahren in vielen Städten eine beliebte Abwechslung. Für die New Yorker, die nach dem Wirbelsturm „Sandy“ vermutlich tagelang ohne elektrisches Licht sein werden, dürfte es jedoch attraktivere Angebote geben.

+++ 15.25 Uhr +++ Ein Augenzeuge hat uns ein Video vom Hurrikan geschickt. Manfred Ludwig aus Ering hält sich derzeit in New York auf und hat "Sandy" gefilmt. 

+++ 15.16 Uhr +++ "Sandy" hat auch vom All aus gesehen enorme Ausmaße. Die Crew der Internationalen Raumstation (ISS) hat den Verlauf des Sturms aus der Erdumlaufbahn verfolgt.

+++15.12 Uhr +++ Ausläufer des Monstersturms „Sandy“ haben Teile des US-Staats West Virginia und der benachbarten Appalachen mit starkem Schneefall und Sturmböen heimgesucht und Chaos ausgelöst. Für die betroffenen Gebiete wurde bis Mittwochnachmittag eine Blizzardwarnung ausgegeben, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.

+++ 14.38 Uhr +++ Nach den verheerenden Sturmschäden an der Ostküste der USA zieht Wirbelsturm „Sandy“ weiter in Richtung Norden. Dabei schwäche sich der Sturm nur langsam ab. Es gebe auch am Dienstag nach wie vor Windgeschwindigkeiten von knapp 100 Stundenkilometern, berichtete ein Meteorologe des TV-Senders CNN. In den Höhenlagen der Appalachen falle Schnee. Größere neue Schäden wurden allerdings zunächst nicht gemeldet.

+++ 14.36 Uhr +++ Supersturm „Sandy“ hat den US-Wahlkampf genau eine Woche vor der Wahl nahezu zum Erliegen gebracht. Präsident Barack Obama sagte nach Montag auch am Dienstag alle Auftritte ab und blieb im Weißen Haus, um das Krisenmanagement zu koordinieren. Auch Vizepräsident Joe Biden verzichtete am Dienstag auf Wahlkampfauftritte. Obamas republikanischer Herausforderer Mitt Romney wollte zumindest einen Termin im umkämpften US-Staat Ohio wahrnehmen. Sein Team betonte aber, dass es dabei vor allem um Hilfe für die Sturmopfer gehen sollte. Romneys Vizekandidat Paul Ryan sagte drei Auftritte in Colorado ab.

+++ 14.28 Uhr +++ Die US-Börsen bleiben wegen des Hurrikans „Sandy“ auch am Dienstag geschlossen. Weil der Nahverkehr stillsteht, können die Händler nicht zur Arbeit kommen. Zudem liegt die Wall Street in einer Gegend, die überflutungsgefährdet ist. Ab Mittwoch soll die Börse dann nach Angaben des Betreibers wieder öffnen, sofern es die Wetterbedingungen zulassen. Zuletzt war die Börse 1985 wegen eines Sturmes geschlossen geblieben - damals war Hurrikan „Gloria“ der Grund.

+++ 14.17 Uhr +++ Inzwischen ist klar: Der Großbrand im New Yorker Stadtteil Queens hat 80 bis 100 Häuser komplett zerstört. Bislang war man von rund 50 Häusern ausgegangen. Ein Feuerwehrmann wurde nach dem mehrere Stunden dauernden Einsatz mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wie ein Behördensprecher mitteilte. Auch zwei Zivilisten wurden leicht verletzt und vor Ort behandelt.

+++ 13.47 Uhr +++ Nach dem Dammbruch in New Jersey waren die Straßen in manchen Vierteln etwa 1,50 Meter hoch mit Wasser überflutet. Auch die Polizei- und die Feuerwache wurden überschwemmt. Die Rettungskräfte bemühten sich, mit Booten zu etwa 800 festsitzenden Bewohnern einer Wohnwagensiedlung und weiteren Betroffenen vorzudringen. Berichte über Verletzte oder Tote lagen nicht vor.

+++ 13.28 Uhr +++ Die Sturmnacht von New York hatte ihre Helden - und auch ihren „Idioten“. So betitelten New Yorker Medien einen Mann, der am Montagabend (Ortszeit) mitten im Wirbelsturm „Sandy“ mit seinem Jet-Ski im New Yorker Hafen herumgefahren ist. „Der Typ muss völlig irre sein“, sagte eine Reporterin des Senders NBC. Etwa eine Stunde, bevor „Sandy“ auf Land traf, kreiste der Mann vergnügt durch die hohen Wellen. „Der Typ ist verrückt. Einfach nur verrückt“, sagte eine Sprecherin der Stadt. New Jersey auf der anderen Seite des Hafens hatte zuvor mit deutlichen Worten gemahnt, sich aus den gefährlichen Zonen zurückzuziehen: „Wenn Sie bleiben, sterben Sie."

+++13.25 Uhr +++ US-Präsident Barack Obama hat nach dem Wirbelsturm „Sandy“ den Notstand für New York und Long Island ausgerufen. Der Schritt ermöglicht es den Betroffenen, Bundeshilfen zu beantragen. Nach Angaben des Nationalen Hurrikanzentrums befand sich der Sturm am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) etwa 140 Kilometer westlich von Philadelphia und bewegte sich in Richtung Westen.

+++13.01 Uhr +++ Der Wirbelsturm „Sandy“ hält Kreuzfahrtpassagiere aus Deutschland länger in New York fest als geplant. Wie ein Sprecher des Rostocker Kreuzfahrtunternehmens AIDA Cruises am Dienstag sagte, warteten dort noch etwa 70 Passagiere auf einen Rückflug in die Heimat. Sie würden von AIDA-Mitarbeitern betreut.

+++ 12.43 Uhr +++ Die Suche nach dem Kapitän des wegen „Sandy“ in Seenot geratenen und gesunkenen Filmschiffs „Bounty“ geht weiter. Der 63-Jährige stammt aus dem Bundesstaat Florida, wie ABC am Dienstag auf seiner Website meldete. Dorthin war der aus dem Hollywood-Klassiker „Die Meuterei auf der Bounty“ bekannte Großsegler unterwegs. Das Schiff war am Montag vor der US-Küste in Seenot geraten und später gesunken.

+++ 12.31 Uhr +++ Im überschwemmten New York hat Supersturm „Sandy“ neben dem Finanzdistrikt an der Wall Street auch die Unterhaltungsindustrie lahmgelegt. Sämtliche Theater am Broadway blieben am Montagabend (Ortszeit) geschlossen, zahlreiche Konzerthäuser und renommierte Veranstaltungsstätten sagten ihre Shows ab. In der Metropole werden auch Talkshows produziert, die gleichfalls ausfielen oder von Ausweichstandorten gesendet wurden.

Die Kinos bekamen ebenfalls die Folgen des Sturms zu spüren. Bereits am vergangenen Wochenende waren die Zuschauerzahlen spürbar zurückgegangen, viele schlossen nun sicherheitshalber. In New York wird zudem jeden Tag für viele Sendungen, Sitcoms und Filme gedreht, was in den am stärksten betroffenen Vierteln vom Bürgermeisteramt verboten wurde. Zudem waren diverse beliebte Homepages, die von New York aus betrieben werden, aufgrund von Stromausfällen nicht mehr aufzurufen.

+++ 12.21 Uhr +++ Hurrikan „Sandy“ hat am Dienstag die Webseite der US-Onlinezeitung „Huffington Post“ vom Netz gefegt. „Wir haben technische Probleme nach einem Stromausfall. Wir arbeiten daran, die Seite wieder online zu stellen. Der Newsroom beobachtet "Sandy" weiter“, twitterte die Redaktion. Die „Huffington Post“ berichtete am Dienstag per Twitter weiter über den Wirbelsturm.

Interaktive Wetterkarte der USA mit aktuellen Aussichten

+++ 12.18 Uhr +++  Der Tropensturm „Sandy“ wird auf seinem Weg nach Norden zu einer Art von „kaltem Hurrikan“. Der Sturm, der sich am Dienstag deutscher Zeit abschwächte und zunächst keine Hurrikan-Stärke mehr hatte, bleibe gefährlich, sagten Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Er bringe der US-Ostküste auch Unmengen an Niederschlag.

Bis zum Mittwoch seien 300 bis 400 Liter Niederschlag pro Quadratmeter zu erwarten - das sei innerhalb von drei Tagen die Hälfte des durchschnittlichen Niederschlags in Deutschland in einem ganzen Jahr, sagte Dorothea Paetzold.

+++ 12.05 Uhr +++ In rund zwei Stunden erwartet man in New York die nächste Flut. Es bleibt abzuwarten, wie weit die Wassermassen dann ins Stadtinnere vordringen werden.

+++ 11.32 Uhr +++ Nach dem Wirbelsturm „Sandy“ entspannt sich in den ersten Teilen der schwer getroffenen Millionenstadt New York die Lage. Die Fluten wichen am Dienstagmorgen zurück. In dem weniger vom Unwetter geschädigten Stadtteil Harlem, wo in der Nacht das Wasser des Hudson River in Ufernähe knietief stand, blieb eine dünne Schlammschicht auf den Wegen zurück. Abgeknickte Äste lagen am Rand der Straßen. Anders als in den tiefer gelegenen südlichen Teilen der Insel Manhattan hatten die Menschen im nordwestlichen Teil Strom. Auch die Handynetze funktionierten dort.

Hurrikan "Sandy" verwüstet Ostküste auf 1000 Kilometern

Hurrikan "Sandy" verwüstet Ostküste auf 1000 Kilometern

+++ 11.10 Uhr +++ Der Wirbelsturm „Sandy“ beeinträchtigt weiter den Flugverkehr zwischen München und den USA. Insgesamt wurden am Dienstag neun Flüge gestrichen, wie der Flughafen München und die Lufthansa mitteilten. Abgesagt wurden demnach fünf Flüge aus den USA nach München und vier Flüge von München Richtung amerikanische Ostküste, nach New York, Washington und Philadelphia. Für Montag und Dienstag strichen die Fluggesellschaften nach Angaben des Internetdienstes FlightAware mehr als 13.500 Flüge. Zudem wurden am Dienstagmorgen mehr als 500 für Mittwoch geplante Flüge abgesagt.

+++ 11.03 Uhr +++ Dammbruch im Norden von New Jersey: Wassermassen fluten offiziellen Angaben zufolge die Stadtbezirke Moonachie, Little Ferry und Carlstadt. "Wir sind im Rettungsmodus", sagte Geanne Baratta von der Stadtverwaltung. Die drei Stadtteile seien völlig verwüstet. Bis zu 1.000 Menschen müssten möglicherweise in Sicherheit gebracht werden. In einer Wohnwagensiedlung hätten sich die Bewohner auf die Dächer gerettet.

Wind-Karte zeigt, wo der Sturm welche Geschwindigkeiten erreicht

+++ 10.41 Uhr +++ Die zurzeit tourende New Yorker Popsängerin Lady Gaga (26) hat sich während des Wirbelsturms „Sandy“ verbunden mit Familie und Freunden daheim gezeigt. „Dieses Wasser, das Downtown flutet, während meine Freunde im Dunkeln sitzen, macht mich traurig“, twitterte sie. „Ich liebe Dich, New York. Ich vermisse Dich, Mama, Papa, (Schwester) Natali und alle meine Freunde. Ich wäre gern bei Euch im Regen.“

+++ 10.35 Uhr +++ Genau genommen wurde "Sandy" der Hurrikan-Status aberkannt. Es handelt sich jetzt um einen Winter-Zyklon. Das National Hurricane Centre hat nun den Unterschied zwischen den beiden Sturmarten erklärt: "Der eigentliche Unterschied zwischen einem tropischen Zyklon (oder Hurrikan) und einem Winter-Zyklon besteht in der Energiequelle. Hurrikans entziehen dem Ozean Hitze und wachsen, indem sie diese Hitze im Zentrum des Sturms wieder an die Atmosphäre abgeben. Winter-Zyklone hingegen beziehen einen großteil ihrer Energie aus den Temperatur-Unterschieden in der Atmosphäre und diese Energie erstreckt sich für gewöhnlich über größere Gebiete.

+++ 10.18 Uhr +++ Wirbelsturm „Sandy“ hat bei seinem Aufprall auf die Ostküste der USA laut einer Expertenschätzung Schäden von bis zu 20 Milliarden US-Dollar angerichtet. Die Versicherungsbranche dürfte davon 5 bis 10 Milliarden Dollar zu tragen haben, teilte der auf Risikoanalysen spezialisierte Versicherungsdienstleister Eqecat in der Nacht zum Dienstag in Oakland mit. Den volkswirtschaftlichen Schaden schätzen die Experten auf 10 bis 20 Milliarden Dollar.

CNN zeigt aktuelle Bilder von Katastrophensturm "Sandy" im Video

+++ 10.12 Uhr +++ Ein Sprecher der Metropolitan Transportation sprach am frühen Dienstagmorgen von der schlimmsten je dagewesenen Katastrophe in der Geschichte des New Yorker U-Bahn-Systems. "Das New Yorker U-Bahn-System ist 108 Jahre alt, war aber nie zuvor mit solch einem verheerendem Desaster konfrontiert wie vergangene Nacht", sagte der Vorsitzende Joseph J. Lhota in einer Stellungnahme. Er versprach, alles daran zu setzen, um das System so schnell wie möglich wiederherzustellen.

+++ 10.10 Uhr +++ Das NYU Langone Medical Center, ein Krankenhaus in der Nähe des East River, musste in der Nacht zum Dienstag evakuiert werden. In der Klinik war der Strom ausgefallen und auch die Notstromaggregate versagten. 215 Patienten wurden in nahegelegene Krankenhäuser verlegt.

+++ 09.52 Uhr +++ In einem überschwemmten Bezirk des New Yorker Stadtteils Queens sind bei einem Brand mindestens zwei Dutzend Häuser zerstört worden. Mehr als 190 Feuerwehrleute waren im Einsatz, wie die Behörden mitteilten. Zwei Menschen wurden bei dem Feuer leicht verletzt. Der Brand wurde nach Angaben der Feuerwehr am späten Montagabend (Ortszeit) aus einem vom Supersturm „Sandy“ überschwemmten Gebiet auf der Halbinsel Rockaway am Atlantik gemeldet.

+++ 09.47 Uhr +++ Wirbelsturm „Sandy“ hat auch in Kanada mindestens ein Todesopfer gefordert. In Toronto wurde eine Fußgängerin von umherfliegenden Trümmern erschlagen, wie die Polizei der Millionenstadt über den Kurznachrichtendienst Twitter am Montagabend (Ortszeit) mitteilte. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf mindestens 17.

+++ 08.52 Uhr +++ Der Monstersturm „Sandy“ hat an der Ostküste der USA und in Kanada bis zum frühen Dienstagmorgen mindestens 16 Menschen das Leben gekostet. Die Todesopfer wurden aus New Jersey, New York, Maryland, North Carolina, West Virginia, Pennsylvania und Connecticut gemeldet. Einige der Opfer wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen. In Toronto wurde eine Frau von einem herabstürzenden Schild tödlich verletzt.

Mindestens 6,2 Millionen Menschen waren in der Region ohne Strom. Nach Angaben des Stromversorgers Consolidated Edison könnte es bis zu einer Woche dauern, bis alle Verbraucher wieder am Netz sind.

tz-Reporterin vor Ort: Mein Kampf mit dem Sturm

+++ 07.06 Uhr +++ Wegen des Wirbelsturms „Sandy“ sind am Frankfurter Flughafen am Dienstag erneut mehrere Flüge in die USA gestrichen worden. Zunächst wurden neun Abflüge verschiedener Fluggesellschaften abgesagt, wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport sagte. Außerdem würden elf Flüge von der amerikanischen Ostküste nach Frankfurt nicht durchgeführt. Betroffen seien die Flughäfen in New York, Washington, Boston und Philadelphia. Ob im Laufe des Dienstags noch weitere Annullierungen hinzukommen werden, konnte der Sprecher nicht sagen.

+++ 06.58 Uhr +++ In der Nacht des Wirbelsturms „Sandy“ hat es in einem New Yorker Umspannwerk eine Explosion gegeben. Bilder zeigten einen gewaltigen Feuerball aus der Anlage in der Lower East Side von Manhattan am späten Montagabend (Ortszeit). Von Verletzten wurde zunächst nichts bekannt. Auch Berichte über eingeschlossene Arbeiter bestätigte der Stromversorger ConEdison nicht. Der Unfall verschärfte die Lage in Manhattan nach zahlreichen Stromausfällen weiter.

Washington Post zeigt die Explosion im Umspannwerk im Video

+++ 06.32 Uhr +++ Der Sturm „Sandy“ hat mehreren Atomkraftwerken im Osten der USA Probleme bereitet: In der ältesten Anlage des Landes wurde wegen Hochwassers in Folge des Exhurrikans ein Alarm ausgerufen, in einem weiteren Kraftwerk wurde ein Reaktor abgeschaltet. Nach offiziellen Angaben sind alle US-Atomkraftwerke weiterhin in einem sicheren Zustand.

+++ 06.07 Uhr +++ Sturm „Sandy“ hat an der Ostküste der USA und in Kanada bis zum frühen Dienstagmorgen mindestens 13 Menschen das Leben gekostet. Die Todesopfer wurden aus New Jersey, New York, West Virginia, Pennsylvania und Connecticut gemeldet. In Toronto wurde eine Frau von einem herabstürzenden Schild erschlagen. Mindestens 5,7 Millionen Menschen waren in der Region ohne Strom. Allein im New Yorker Stadtteil Manhattan fiel in 250.000 Haushalten die Elektrizität aus.

Monstersturm "Sandy": US-Ostküste im Ausnahmezustand

Monstersturm "Sandy": US-Ostküste im Ausnahmezustand

+++ 05.39 Uhr +++ Inzwischen sind mindestens 5,2 Millionen Menschen ohne Strom. Mindestens zehn Menschen kamen wetterbedingt ums Leben, zwei davon wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen.

+++ 05.25 Uhr +++ Wirbelsturm „Sandy“ hat die Spielermetropole Atlantic City im US-Staat New Jersey schwer überflutet. Der Sender CNN zeigte in der Nacht zum Dienstag Bilder von Straßen, in denen das Wasser hüfthoch steht. Auch Teile des berühmten Strandpromenade waren verschluckt. „Sandy“ war Montagabend (Ortszeit) nahe der Kasino-Stadt auf das US-Festland geprallt. Bürgermeister Lorenzo Langford hatte bereits zuvor eine Ausgangssperre bis Dienstagmorgen (Ortszeit) verfügt.

+++ 05.23 Uhr +++ In der US-Metropole New York strömt das Hochwasser auch in U-Bahn-Stationen. Der Fernsehsender CNN zeigte am Montagabend (Ortszeit) einen überschwemmten Metro-Eingang. Die Verkehrsbehörde MTA teilte zunächst mit, besonders betroffen seien die Tunnel unter dem East River. Dies wurde später mit dem Hinweis korrigiert, man habe noch keinen genauen Überblick über das Ausmaß der Schäden durch den Wirbelsturm „Sandy“. Andere Sender berichteten, dass das Wasser 1,20 Meter hoch in den Tunneln stehe.

Ast durchschlägt Hausdach - zwei Kinder sterben

+++ 05.21 Uhr +++ Wirbelsturm „Sandy“ hat ein weiteres Menschenleben gefordert. Eine Frau, die Crew-Mitglied des in Seenot geratenen Filmschiffs „Bounty“ war und am Montagabend (Ortszeit) aus dem Wasser gezogen wurde, ist tot. Das bestätigte ein Sprecher des Albemarle-Krankenhauses in Elizabeth City (Bundesstaat North Carolina) am Montagabend (Ortszeit). Die 42-Jährige war ohnmächtig von der US-Küstenwache geborgen und dann in die Klinik geflogen worden. Kurze Zeit später sank das 55 Meter lange Segelschiff gen Meeresgrund.

+++ 05.14 Uhr +++ Die National Football League (NFL) hat auf die Auswirkungen von Wirbelsturm „Sandy“ reagiert und die Transferperiode um zwei Tage verlängert. Das gab Ligasprecher Greg Aiello am Montag (Ortszeit) bekannt. Ursprünglich sollte die Wechselfrist am Dienstag enden, wurde nun aber auf Donnerstag 16 Uhr (Ostküstenzeit) verschoben. Aufgrund des Sturms hatten die New York Giants, New York Jets, Philadelphia Eagles und Baltimore Ravens am Montag ihre Spieler und Angestellten aufgefordert, daheim zu bleiben. Auch das NFL-Büro in New York blieb bis Dienstag geschlossen.

+++ 05.10 Uhr +++ Während des Wirbelsturms „Sandy“ sind zwei Kinder in der Nähe von New York getötet worden. Nach Angaben der Behörden spielten die beiden im ersten Stock eines Hauses, als ein großer Ast das Dach durchschlug und die Kinder unter sich begrub. Ihr Alter wird mit „unter 14“ Jahren angegeben. Zunächst war von drei toten Kindern im Landkreis Westchester nördlich von New York die Rede gewesen.

Mehrstöckiges Haus in New York teilweise zusammengekracht

+++ 05.06 Uhr +++ Die beiden New Yorker Stadtautobahnen um Manhattan sind vom Wirbelsturm „Sandy“ komplett überflutet worden. Am Montagabend (Ortszeit) stand das Wasser knietief auf den sechs Spuren des Franklin D. Roosevelt Drive direkt am East River. Auch der West Side Drive wurde vom Wasser des Hudson überschwemmt. Der Verkehr auf den Verkehrsadern, der sonst täglich von Hunderttausenden Autos genutzt wird, war schon Stunden vorher gestoppt worden.

+++ 05.04 Uhr +++ Auf dem Höhepunkt des Wirbelsturms „Sandy“ über New York hat Bürgermeister Michael Bloomberg die Menschen aufgefordert, auf keinen Fall auf die Straße zu gehen. „Wo immer Sie gerade sein mögen: Bleiben Sie da!“, sagte Bloomberg am späten Montagabend (Ortszeit) im Rathaus. Zugleich solle der Notruf nicht wegen Sachschäden oder leichten Verletzungen genutzt werden: „Rufen Sie nur an, wenn es um Leben und Tod geht.“

Live-Cam mit Blick auf das New Yorker Finanzviertel

+++ 05.03 Uhr +++ Erste Ausläufer des Hurrikans „Sandy“ haben in New York ein mehrstöckiges Haus teilweise zusammenkrachen lassen. Das Gebäude im Stadtteil Chelsea im südwestlichen Teil von Manhattan sei eingestürzt, meldete die New Yorker Feuerwehr am Montagabend (Ortszeit) über den Kurznachrichtendienst Twitter. Ob Menschen in dem vierstöckigen Haus waren, war zunächst unklar. Auch Detailsüber das Ausmaß der Schäden wurden zunächst nicht bekannt. Zuvor hatten die Windböen bereits einenKran auf einem Hochhaus auf der West Side in Manhattan umgeblasen.

Alarm im ältesten Atomkraftwerk des Landes

+++ 05.02 Uhr +++ „Sandy“ machte in New York selbst die Polizisten zu Schaulustigen. Eigentlich sollten die Beamten für Ordnung sorgen, doch ungläubig schauten sie am späten Montagabend (Ortszeit) zu, wie der Battery-Tunnel volllief. Nordamerikas längster Straßentunnel, der Manhattan über drei Kilometer mit Brooklyn verbindet, lief in Sturzbächen voll. Der Wirbelsturm traf auf einer Breite von 1000 Kilometern auf die US-Ostküste.

+++ 04.05 Uhr +++ Im ältesten Atomkraftwerk der USA ist wegen Hochwassers in Folge von Sturm „Sandy“ ein Alarm ausgerufen worden. Das Kraftwerk Oyster Creek im Staat New Jersey war bereits vor der Ankunft von „Sandy“ zu Wartungsarbeiten vom Netz genommen worden. Nach Angaben der Atomregulierungsbehörde wurde gegen 19 Uhr Ortszeit ein „ungewöhnliches Ereignis“ ausgerufen, als das Wasser eine bestimmte Höhe erreichte. Knapp zwei Stunden später wurde die Lage zum „Alarmzustand“ hochgestuft, die zweitniedrigste von vier Stufen.

+++ 02.13 Uhr +++ Mit heftigem Wind und Regen hat das Zentrum des früheren Hurrikans „Sandy“ am Montagabend (Ortszeit) bei Atlantic City die Küste des US-Staats New Jersey erreicht. In der Stadt wurden Teile der hölzernen Uferpromenade weggespült, den Süden des New Yorker Stadtteils Manhattan traf eine 4,3 Meter hohe Flutwelle. Wegen des Sturms waren in verschiedenen Regionen mindestens 3,1 Millionen Menschen ohne Strom. Mindestens zehn Menschen kamen wetterbedingt ums Leben, zwei davon wurden von umstürzenden Bäumen erschlagen.

Hurrikan "Sandy" zu Post-Tropensturm herabgestuft

+++ 01.27 Uhr +++ Das größte Stromversorgungsunternehmen der Stadt New York hat kurz vor der Ankunft von Sturm „Sandy“ in Teilen von Manhattan die Elektrizitätszufuhr unterbrochen. Ein Sprecher von Consolidated Edison sagte am Montag, der Strom sei kurz nach 19 Uhr Ortszeit abgestellt worden, betroffen seien 6.500 Kunden. Der Schritt sei erfolgt, um mögliche Schäden zu begrenzen. Das Zentrum von „Sandy“ traf gegen 20 Uhr Ortszeit in der Nähe von Atlantic City auf Land.

+++ 01.06 Uhr +++ Das Zentrum des früheren Hurrikans „Sandy“ ist an der Küste des US-Staats New Jersey auf Land getroffen. Dies teilte das Nationale Hurrikanzentrum in Miami am Montagabend (Ortszeit) mit. „Sandy“ erreichte demnach gegen 20 Uhr (1.00 Uhr MEZ) in der Nähe von Atlantic City Land. Wegen des Sturms waren bereits mehr als 1,5 Millionen Menschen ohne Strom.

+++ 00.28 Uhr +++ Das Nationale Hurrikanzentrum der USA hat „Sandy“ vom Hurrikan zum Post-Tropensturm herabgestuft. „Sandy“ verliere an Kraft, seine Windgeschwindigkeiten erreichten aber immer noch bis zu 135 Kilometer pro Stunde.

Überflutungen, Stromausfälle und katastrophale Zustände

+++ 00.05 Uhr +++ Rettungskräfte der US-Küstenwache haben am Montagabend (Ortszeit) eines der beiden noch vermissten Crew-Mitglieder des Filmschiffs „Bounty“ gerettet. Die 42 Jahre alte Frau sei ohnmächtig aus dem Wasser gezogen und in ein Krankenhaus gebracht worden, berichteten US-Medien. Der 63 Jahre alte Kapitän des Schiffes, das wegen des Hurrikans „Sandy“ in Seenot geraten war, werde weiter vermisst.

+++ 00.01 Uhr +++ Hurrikan „Sandy“ hat bereits vor seinem Aufprall auf das US-Festland in Teilen der Ostküste mit Überflutungen und massiven Stromausfällen katastrophale Zustände ausgelöst. Der Wirbelsturm steuerte am Montagnachmittag (Ortszeit) auf den Süden New Jerseys mit der Spielermetropole Atlantic City zu. Er peitschte Wasser durch die Straßen der Stadt, Teile der Strandpromenade wurden beschädigt. Auch in anderen Küstenabschnitten machte sich „Sandy“ mit sintflutartigen Regenfällen, hohem Wellengang und Überflutungen bemerkbar.

dapd/dpa

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