Ein Feuerwehrmann sucht nach verschütteten Arbeitern im Süden Brasiliens. Foto: Antonio Lacerda
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Ein Feuerwehrmann sucht nach verschütteten Arbeitern im Süden Brasiliens. Foto: Antonio Lacerda
Immer noch werden Menschen unter dem Schlamm vermutet. Foto: Antonio Lacerda
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Immer noch werden Menschen unter dem Schlamm vermutet. Foto: Antonio Lacerda
Noch immer werden Menschen unter der Schlammlawine gesucht. Foto: Antonio Lacerda
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Noch immer werden Menschen unter der Schlammlawine gesucht. Foto: Antonio Lacerda
Eine Schlammlawine hatte die Ortschaft Bento Rodrigues, 250 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, überrollt. Foto: Antonio Lacerda
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Eine Schlammlawine hatte die Ortschaft Bento Rodrigues, 250 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, überrollt. Foto: Antonio Lacerda
Die Schlammwelle aus dem Klärbecken zerstörte einen Großteil der Ortschaft. Foto: Antonio Lacerda
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Die Schlammwelle aus dem Klärbecken zerstörte einen Großteil der Ortschaft. Foto: Antonio Lacerda
Unter den 15 vermissten Anwohnern der Mine könnten möglicherweise noch einige Überlebende sein. Foto: Antonio Lacerda
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Unter den 15 vermissten Anwohnern der Mine könnten möglicherweise noch einige Überlebende sein. Foto: Antonio Lacerda

Vier Tage nach dem Unglück

Noch 25 Vermisste nach Dammbruch in Brasilien

Belo Horizonte - Wie viele Menschen beim Unglück in einem Eisenerz-Bergwerk in Brasilien ums Leben kamen, bleibt weiter ungewiss. Die Schlammwelle zieht über Hunderte Kilometer flussabwärts.

Vier Tage nach einem Unglück in einem Eisenerz-Bergwerk im Süden Brasiliens sind zwei Vermisste lebend aufgefunden worden. Weitere 25 Menschen wurden am Montag jedoch noch vermisst. Bislang wurden zwei Tote geborgen und identifiziert.

Die Deiche von zwei Klärbecken eines Eisenerz-Bergwerkes des Unternehmens Samarco waren am Donnerstag im Bundesstaat Minas Gerais aus noch ungeklärter Ursache gebrochen. Die Ortschaft Bento Rodrigues, 250 Kilometer nördlich von Rio de Janeiro, wurde von der Schlammlawine überrollt.

Bei zwei weiteren Leichen, die flussabwärts gefunden wurden, ist noch nicht eindeutig bestimmt worden, ob sie Opfer des Dammbruches seien, berichtete die Zeitung „Folha de São Paulo“ am Montag.

Um die 62 Millionen Kubikmeter Schlamm aus den Klärbecken zerstörten 158 der 180 Häuser der Ortschaft, berichtete das Nachrichtenportal G1. Die Überlebenden der rund 600 Einwohner wurden in Notunterkünfte untergebracht.

Die Schlammwelle hat den großen Doce-Fluss erreicht und rückt zur Atlantikmündung vor. Über 500 Kilometer flussabwärts wird in der 110 000 Einwohner zählenden Stadt Colatina erwartet, dass der Wasssrspiegel mit der Flut am Dienstag um knapp zwei Meter ansteigt.

Eine Überschwemmungsgefahr bestehe dabei nicht, erklärte der Bürgermeister Leonardo Deptulski, wie das Nachrichtenportal Estadão berichtete. Die Uferbewohner wurden jedoch vorbeugend in Sicherheit gebracht. Die Trinkwasserzufuhr der Stadt soll angesichts der Schlammverschmutzung vorläufig unterbrochen werden.

Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung über die Ursachen des Unglücks ein. Das Bergbau-Unternehmen Samarco erklärte, der Schlamm enthalte keinerlei giftige Chemikalien. Samarco, nach eigenen Angaben die zehntgrößte Exportfirma Brasiliens, gehört zu gleichen Teilen dem brasilianischen Konzern Vale und dem australischen Unternehmen BHP Billiton.

Feuerwehr auf Twitter

Samarco

Bericht Zeitung Folha de São Paulo

Bericht Nachrichtenportal G1

Bericht Nachrichtenportal Estadão

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