Ein Sturm soll dafür verantwortlich gewesen sein, dass der riesige Baukran auf die größte Moschee der Welt kippte. Foto: Saudi Press Agency
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Ein Sturm soll dafür verantwortlich gewesen sein, dass der riesige Baukran auf die größte Moschee der Welt kippte. Foto: Saudi Press Agency
Die gewaltige Moschee in Mekka wurde bei dem Unglück schwer beschädigt. Foto: str
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Die gewaltige Moschee in Mekka wurde bei dem Unglück schwer beschädigt. Foto: str
Überlebende muslimische Pilger sitzen geschockt am Schauplatz des verheerenden Unglücks in Mekka. Foto: str
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Überlebende muslimische Pilger sitzen geschockt am Schauplatz des verheerenden Unglücks in Mekka. Foto: str
Der gewaltige Baukran hatte das Dach der Großen Moschee zertrümmert. Foto: str
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Der gewaltige Baukran hatte das Dach der Großen Moschee zertrümmert. Foto: str
Der umgestürzte Kran hatte in der Großen Moschee von Mekka zahlreiche Gläubige getötet. Foto: Saudi Press Agency
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Der umgestürzte Kran hatte in der Großen Moschee von Mekka zahlreiche Gläubige getötet. Foto: Saudi Press Agency
Mekka wird während der Hadsch von Millionen Gläubigen besucht. Foto: Saudi Press Agency/Archiv
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Mekka wird während der Hadsch von Millionen Gläubigen besucht. Foto: Saudi Press Agency/Archiv

107 Tote bei Kran-Unglück in der größten Moschee der Welt

Es ist eines der schlimmsten Unglücke am heiligsten Ort des Islams. Ein riesiger Baukran stürzt auf die Große Moschee in Mekka. Es gibt Dutzende Tote. Hunderttausende waren schon zum Hadsch angereist.

Mekka (dpa) - Nach dem Kran-Unglück an der Großen Moschee im saudi-arabischen Mekka mit 107 Todesopfern setzen die Behörden die Vorbereitungen für die jährliche islamische Pilgerfahrt fort.

Der oberste Gerichtshof des Königreichs rief die Menschen im Land am Samstag auf, am Sonntagabend nach der Mondsichel Ausschau zu halten, damit der Beginn des diesjährigen Hadsch festgelegt werden kann. Am Vortag war bei einem schweren Unwetter ein riesiger Kran umgekippt. Dadurch kamen offiziellen Angaben zufolge 107 Menschen ums Leben, weitere 238 Menschen wurden verletzt.

Das Unglück hatte sich am Freitagabend zur Zeit des Gebets zum Sonnenuntergang auf dem Gelände der Heiligen Moschee ereignet. Die Behörden machten starken Wind und heftigen Regen für den Sturz des Krans auf ein Dach des Gotteshauses verantwortlich. Im Hof der Heiligen Moschee befindet sich die Kaaba, das zentrale Heiligtum der islamischen Welt.

In Mekka beginnt in der übernächsten Woche der Hadsch, die wichtigste Wallfahrt der Muslime. Erwartet werden wieder Millionen Gläubige. Saudischen Staatsmedien zufolge trafen bislang mehr als 900 000 Gläubige aus dem Ausland im Königreich ein. In der Regel beginnt die Anreise der Pilger etwa zwei Wochen vor Beginn der Rituale.

Der Kran war Teil eines Bauprojektes, mit dem die Flächen für die Pilger erweitert werden sollen, um gefährliches Gedränge zu verhindern. Zuletzt waren im Jahr 2006 bei einer Massenpanik während der Wallfahrt knapp 350 Menschen gestorben.

Arabische Fernsehsender zeigten Bilder von Trümmern, Blut und Leichen. Die saudische Nachrichtenagentur SPA meldete, die Krankenhäuser der Stadt seien in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden. Es seien zusätzliche Blutkonserven bereitgestellt worden, um die große Zahl an Verletzten zu behandeln. Über die Herkunft der Getöteten war zunächst nichts bekannt.

Nach Angaben des pakistanischen Außenministeriums wurden 47 Pakistaner verletzt. Laut "Saudi Gazette" sollen auch zehn Inder und 25 Pilger aus Bangladesch Verletzungen davongetragen haben. Die ägyptische Zeitung "Al-Ahram" berichtete von mindestens 20 verletzten Ägyptern.

Der Hadsch ist eine der fünf Säulen des Islams. Jeder fromme Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, sollte einmal im Leben nach Mekka pilgern. Mekka ist die heiligste Stadt des Islam. Hier wurde der Prophet Mohammed 570 nach Christus geboren. Die Heilige Moschee steht im Zentrum Mekkas. Nichtmuslime dürfen die Stadt nicht betreten.

Zivilschutz, Arabisch

Saudi Gazette zu Unglück in Mekka, Englisch

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