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Gestrichene Flüge auf der Anzeigetafel des Flughafens Hannover: 54 Flüge wurden auf andere Flughäfen umgeleitet.

Großeinsatz am Airport

Flughafen Hannover: Fliegerbombe ist entschärft

Hannover - Sperrung am Airport Hannover: Experten haben eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Tausende Flugreisende müssen umgeleitet werden.

Eine US-amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg haben Experten auf dem Flughafen Hannover entschärft. Es handele sich um eine Fünf-Zentner-Bombe mit mechanischem Aufschlagzünder, teilte Juliane Stahl, Sprecherin der Stadt Langenhagen, am Sonntag mit. Der Sprengmeister hatte um 13.10 Uhr mit der Entschärfung begonnen, eine halbe Stunde später war die Bombe entschärft. Kurz darauf nahm der Airport seinen Flugbetrieb wieder auf. Eine weitere verdächtige Stelle auf dem Gelände erwies sich als ein Metallrohr.

Die Evakuierung des Flughafengeländes hatte am Morgen um 9.00 Uhr begonnen, die Polizei sperrte alle Zufahrtsstraßen zum Flughafen. 54 Flüge, davon 28 Abflüge und 26 Ankünfte, wurden auf andere Flughäfen umgeleitet. Knapp 300 Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr, Johanniter Unfall-Hilfe und Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen waren im Einsatz. Der Sperrbezirk hatte einen Radius von rund einem Kilometer.

Tausende Flugreisende waren von der Sperrung betroffen, außer dem Flughafen und umliegenden Betrieben aber nur rund 30 Anlieger. Für gestrandete Reisende und Abholer wurde eine Sammelstelle in einer Eishalle eingerichtet.

Um 16.05 Uhr landete die erste Maschine aus Manchester auf dem Flughafen, diese startete auch um 16.35 Uhr als erstes Flugzeug wieder. Experten waren bei der Erneuerung des Vorfeldes auf die Fliegerbombe gestoßen.

dpa

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