+
Niederländische Ermittler am Ort der Katastrophe.

MH17-Ermittlungen werden verlängert

Brisbane - Die internationalen Ermittlungen zum Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17 im Kriegsgebiet Ostukraine werden um neun Monate bis August 2015 verlängert.

Darauf hätten sich die Mitglieder des gemeinsamen Untersuchungsteams JIT geeinigt, teilte das australische Justizministerium auf seiner Internetseite mit.

Australien ist bis Sonntag Gastgeber des Gipfels der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) in Brisbane. Bei dem Treffen geht es auch um den Ukraine-Konflikt und den Absturz des Flugzeugs vom 17. Juli. Damals starben 298 Menschen, darunter 38 Australier.

Der australische Justizminister Michael Keenan sagte, dass die schwierige Sicherheitslage an der von prorussischen Separatisten kontrollierten Absturzstelle die Arbeit behindere. Australiens Regierungschef Tony Abbott hatte vor Beginn des G20-Gipfels Russland und die Aufständischen für den Abschuss verantwortlich gemacht. Beweise fehlen allerdings.

Die Federführung der Ermittlungen haben die Niederlande. Das Land hatte die meisten Opfer.

Mitteilung des australischen Justizministeriums

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Jahres-Hitze-Rekord im Saarland

Noch einmal richtig Sommer - sogar mit einem Temperaturrekord: Die einen freuen sich über Freibadwetter, die anderen schwitzen einfach nur. Straßen bersten, und im …
Jahres-Hitze-Rekord im Saarland

Breivik: Termin für Berufungsprozess geplatzt

Oslo - Der vom norwegischen Staat angestrengte Berufungsprozess gegen das Urteil zu den Haftbedingungen des rechtsextremen Attentäters Anders Behring Breivik findet im …
Breivik: Termin für Berufungsprozess geplatzt

Norweger springt in öffentliches Klo und sitzt fest

Drammen - Auf der Suche nach dem Handy eines Freundes ist ein Norweger kurzerhand in eine öffentliche Toilette hinabgestiegen und schaffte dann den Weg nach oben nicht …
Norweger springt in öffentliches Klo und sitzt fest

Berlin: Polizei räumt Wohngebiet wegen Fliegerbombe

Berlin - Tausende Menschen haben nach dem Fund einer Fliegerbombe im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg vorübergehend ihre Häuser verlassen müssen.
Berlin: Polizei räumt Wohngebiet wegen Fliegerbombe

Kommentare