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Familienangehörige von Insassen der verschwundenen Maschine MH370 mit Protestplakaten.

Schockierende Unterlagen veröffentlicht

War alles geplant? Pilot der MH370 simulierte offenbar den Todesflug 

Kuala Lumpur - Schockierende Erkenntnisse über die verschwundene MH370: Der Pilot hat die fatale Flugroute offenbar vorher simuliert. Flog er die 239 Passagiere mit Absicht in den Tod?

Der Flugkapitän des verschwundenen MH370-Fluges hat angeblich auf seinem Computer daheim eine ähnliche Route simuliert, die das Flugzeug vermutlich an jenem Tag genommen hat. Wie das „New York Magazine“ am Samstag berichtete, geht das aus vertraulichen Ermittlungsunterlagen der Polizei in Malaysia hervor.

Demnach übergaben die dortigen Behörden dem US-Bundeskriminalamt FBI Festplatten eines Flugsimulators, den sich der Pilot zu Hause eingerichtet hatte. Die Analyse habe ergeben, dass er neben anderen Routen weniger als einen Monat vor dem Verschwinden der Malaysia-Airlines-Maschine eine Strecke simulierte, die weit über den südlichen Indischen Ozean gereicht habe.

Maschine mit 239 Insassen schlug völlig anderen Kurs ein als geplant

Sie zeige einen Flug, der von Kuala Lumpur in Richtung Nordwesten gehe, dann nach links schwenke und südwärts führe - solange, bis der Maschine der Treibstoff ausgehe. Die Maschine mit 239 Insassen sollte am 8. März 2014 planmäßig von der malaysischen Hauptstadt nach Peking fliegen, hatte aber kurz nach dem Start einen völlig anderen Kurs eingeschlagen.

Dem Magazin zufolge sind die FBI-Erkenntnisse, die Malaysia in seinem veröffentlichten Untersuchungsbericht ausgelassen habe, der bisher stärkste Hinweis darauf, dass es sich um eine Mord-Selbstmord-Aktion des Piloten gehandelt habe.

Die Suche nach dem Wrack von Flug MH370 ist bisher erfolglos verlaufen. Mehrere Trümmerteile sind aber an Küsten im südlichen Afrika angespült worden.

dpa

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