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Muttertag 2017: Hier finden Sie Last-Minute-Geschenktipps

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Von: Patricia Kämpf, Andrea Pientka

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Am zweiten Sonntag im Mai ist jedes Jahr Muttertag.
Am zweiten Sonntag im Mai ist jedes Jahr Muttertag. © dpa

München - Sie brauchen noch ein Last-Minute-Geschenk für ihre Mutter? Hier finden Sie Tipps und Ideen zum Muttertag 2017.

Am Sonntag ist Muttertag 2017: Falls Sie noch Last-Minute-Geschenktipps brauchen, werden Sie hier fündig. Außerdem haben wir wichtigsten Fragen und Antworten zum Muttertag 2017 für Sie zusammengestellt.

Was schenke ich? Diese Frage stellen sich Millionen Menschen jeden Tag. Und oft ist es schon schwierig, ein passendes Geschenk zum Geburtstag, zu Weihnachten oder zur Hochzeit zu finden - geschweige denn zum Muttertag. Der steht jedes Jahr im Mai an. Viele verdanken ihrer Mama sehr viel - vor allem und in erster Linie natürlich das Leben. Im Alltag geht das oft etwas unter und deswegen wollen viele Menschen gerade am Muttertag zum Ausdruck bringen, wie viel ihnen ihre Mama bedeutet. Hinzu kommt, dass einen kaum jemand so gut kennt wie die eigene Mutter. Sie durchschaut herzlose Geschenke oder Last-Minute-Käufe deshalb oft sofort.

Die Problematik mit den Geschenken haben natürlich auch all jene erkannt, die etwas verkaufen wollen. Wenn man deshalb im Internet nach Geschenk-Ideen für den Muttertag 2017 sucht, bekommt man oft die immer gleichen Vorschläge - und das zum Teil von sehr werblichen Seiten. Das hilft natürlich nicht wirklich weiter. Wir haben uns für Sie deshalb mal einen Überblick verschafft und präsentieren 4 x 5 Geschenk-Ideen zum Muttertag sowie einige Tipps und ein Fazit.

Geschenke zum Muttertag 2017 - die Klassiker:

Geschenke zum Muttertag 2017 - außergewöhnliche Ideen:

Es gibt natürlich auch Geschenke zum Muttertag, die nicht so richtig zum Anlass passen. Die irgendwie skurril sind. Und an die viele spontan wohl so gar nicht denken würden. Wir haben uns im Netz nach diesen ausgefallenen Ideen umgeschaut.

Geschenke zum Muttertag 2017 - Do-it-yourself-Ideen:

Geschenke zum Muttertag 2017 - Ideen für den großen Geldbeutel:

Muttertag 2017 - das sind die No-Gos:

Noch einige Tipps in Sachen Muttertags-Geschenk:

Jede zweite Mutter in Deutschland und Österreich ist wohl mit einem Blumenstrauß zum Muttertag zufrieden. Ansonsten freuen sie sich vor allem über eine Auszeit, zum Beispiel vom Kochen, von den Kindern, vom Haushalt, vom Alltag - kurz: vom Stress. Geschenke, bei denen die Frau auf die ein oder andere Weise verwöhnt wird, kommen deshalb generell sehr gut an. Aber auch Selbstgebasteltes oder Geschenke mit einem persönlichen Aspekt bedeuten Müttern viel.

Wie bei allen anderen Geschenken gilt auch am Muttertag: Zählt Kochen wirklich zu ihren Hobbys, dann freut sich Mami bestimmt über ein besonderes oder eben erst erschienenes Kochbuch oder ein nützliches Küchen-Gadget. Ist sie hingegen dankbar für jede Mahlzeit, für die sie nicht hinterm Herd stehen muss, kommt so ein Geschenk vermutlich nicht so gut an. Dieses Beispiel gilt eigentlich für alle Lebensbereiche. Ist die Mutter eher ein ängstlicher Typ, macht man ihr bestimmt keine Freude, wenn man sie mit einem Fallschirmsprung überrascht - und so weiter.

Muttertagsgeschenke müssen nicht teuer sein. Um so mehr kommt es darauf an, dass sich das (vielleicht schon erwachsene) Kind Gedanken macht, worüber sich Mami wirklich freuen würde. Vielleicht hängt eine Mutter an einem bestimmten Kindheitsfoto, das längst vergilbt ist und man macht ihr die größte Freude, indem man es professionell restaurieren lässt. Vielleicht hätte sie schon seit Längerem gerne diese eine bestimmte Handtasche oder einen besonders teuren Lippenstift, hat ihn sich bislang aber nicht gegönnt. Oft reicht aber auch einfach die Anerkennung ihrer Leistung als Mutter. Bestes Beispiel: Ein Sohn in den USA hat seine Mama mit einem sehr persönlichen und besonderen Blumen-Gruß zum Weinen gebracht. (Das Video wurde innerhalb von nur einer Woche knapp 6,5 Millionen Mal angesehen. Es handelt sich um eine Werbung eines Blumenlieferanten in den USA. Die Mutter und das Geschenk sind aber echt.)

Fazit: Letzten Endes kommt es vor allem auf die Geste an.

Fun-Facts zum Muttertag:

Warum gibt es den Muttertag eigentlich? Die wahre Geschichte:

So viel sei gleich vorab gesagt: Der Muttertag ist keine Erfindung der Blumenindustrie. Seinen Ursprung hat er in den USA. Dort setzte sich schon im Jahr 1865 eine Frau namens Ann Maria Reeves Jarvis für einen "Mothers Friendships Day" ein. Sie organisierte schon vorher Workshops, wo Frauen lernen konnten, wie man sich gut um seine Kinder kümmert. Im Gedenken an ihre Mutter begann im Jahr 1905 schließlich die Tochter, Anna Jarvis, sich für den "Muttertag" als anerkannten Feiertag einzusetzen. Ihre Kampagne war bald erfolgreich und einige Staaten führten den Muttertag ein. Der erste offizielle Muttertag wurde 1910 in West Virginia gefeiert. Woodrow Wilson, der 28. Präsident der USA, ließ den Muttertag 1914 zu einem landesweiten Feiertag zu Ehren aller Mütter ausrufen und legte ihn auf den zweiten Sonntag im Mai.

Über ihren Erfolg konnte sich Anna Jarvis allerdings nicht sehr lange freuen. Denn schon bald wurde der Muttertag stark kommerzialisiert. Vor allem Karten-Hersteller und natürlich die Blumenindustrie schlugen aus den Feierlichkeiten den größtmöglichen Profit. Das ging soweit, dass Jarvis irgendwann versuchte, den Muttertag wieder abschaffen zu lassen, was ihr nicht gelang. Bis zu ihrem Tod grämte sie sich, was aus der ursprünglichen Idee ihrer Mutter geworden war. Die eigentliche Intention war gewesen, dass Kinder ihren Müttern handgeschriebene Briefe schicken/überreichen und ihnen dadurch ihre Liebe und Dankbarkeit ausdrücken.

Heute ist der Muttertag eigentlich überall auf der Welt etabliert. Nach Deutschland kam er 1922/23. Damals bewarb ihn der  Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten mit der Aufschrift "Ehret die Mutter". Die Nazis verknüpften den Muttertag mit der Idee der "germanischen Herrenrasse". Sie sahen die Feierlichkeiten als Möglichkeit, Mütter als Volksheldinnen zu propangieren.

Schon lange bevor es den Muttertag gab wurden Mütter und die Mutterschaft aber bei den Griechen und Römern gefeiert - teilweise mit mehrtägigen Festivals, zum Beispiel zu Ehren der Göttinnen Rhea und Kybele.

Wie die Mama – berühmte Mütter und ihre Töchter

Ein Herz und eine Seele: Mutter Goldie Hawn (l.) und Tochter Kate Hudson sehen sich nicht nur optisch ähnlich, die beiden haben auch den gleichen Job, sie sind Schauspielerinnen, und verstehen sich gut. „Meine Mutter und ich sind uns tatsächlich unheimlich nahe“, gestand Kate Hudson mal in einem Interview mit dem SZ-Magazin. Und: „Sie ist meine beste Lehrerin.“

Die drei Middleton-Ladies: Pippa, ihre Schwester Kate, Frau von Prinz William, und Mama Carole. Immer wieder liest man, wie eng die Familienbande zwischen den Töchtern und der Mutter ist. Kate, so heißt es, will bei der Betreuung ihres Sohnes George und der gerade geborenen Tochter Charlotte am liebsten die eigene Mutter um sich haben – nur der vertraue sie voll.

Mamas Augapfel: In der Vergangenheit gab es nicht nur schöne Schlagzeilen über US-Schauspielerin Katie Holmes und ihre Tochter Suri. Aber eines lässt sich kaum bestreiten, nämlich dass Katie, die Ex-Frau von Hollywood-Star Tom Cruise, ihre Tochter wahnsinnig liebt. „Suri ist ein Geschenk!“, sagte sie jüngst in einem Interview mit dem „Hello!“-Magazin.

pie/pak

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