Blick auf die Unfallstelle: Es war das schwerste Zugunglück in Bayern seit mehr als 40 Jahren. Foto: Sven Hoppe
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Blick auf die Unfallstelle: Es war das schwerste Zugunglück in Bayern seit mehr als 40 Jahren. Foto: Sven Hoppe
Erste Ermittlungen hatten ergeben, dass die Tragödie im oberbayerischen Bad Aibling durch menschliches Versagen ausgelöst worden war. Foto: Sven Hoppe
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Erste Ermittlungen hatten ergeben, dass die Tragödie im oberbayerischen Bad Aibling durch menschliches Versagen ausgelöst worden war. Foto: Sven Hoppe
Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Suche nach der genauen Unglücksursache. Foto: Sven Hoppe
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Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Suche nach der genauen Unglücksursache. Foto: Sven Hoppe
Polizisten und Helfer der Feuerwehr an der Unfallstelle in der Nähe von Bad Aibling. Foto: Sven Hoppe
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Polizisten und Helfer der Feuerwehr an der Unfallstelle in der Nähe von Bad Aibling. Foto: Sven Hoppe
Rettungskräfte an der Unfallstelle. Foto: Peter Kneffel
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Rettungskräfte an der Unfallstelle. Foto: Peter Kneffel
Seehofer will sich am Unglücksort der Zugkatastrophe von Bad Aibling ein Bild von der Situation machen. Foto: Sven Hoppe/Archiv
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Seehofer will sich am Unglücksort der Zugkatastrophe von Bad Aibling ein Bild von der Situation machen. Foto: Sven Hoppe/Archiv
Ein Luftretter seilt sich an der Unfallstelle aus einem Rettungshubschrauber ab. Foto: Uwe Lein
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Ein Luftretter seilt sich an der Unfallstelle aus einem Rettungshubschrauber ab. Foto: Uwe Lein
Die Züge waren auf der eingleisigen Strecke frontal eineinander gerast. Foto: Peter Kneffel
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Die Züge waren auf der eingleisigen Strecke frontal eineinander gerast. Foto: Peter Kneffel

Polizei: Kein Vermisster mehr nach Zugunglück in Oberbayern

Es war das schwerste Zugunglück in Bayern seit mehr als 40 Jahren: Zwei Züge rasen am Dienstag in Bad Aibling ineinander, mindestens zehn Menschen sterben, Dutzende werden verletzt.

Bad Aibling (dpa) - Nach dem schweren Zugunglück in Oberbayern mit zehn Toten am Dienstag rechnet die Polizei nach neuesten Erkenntnissen nicht mit weiteren Todesopfern. "Es wird niemand mehr vermisst", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Nachdem alle Personalien abgeglichen worden seien, dürfte sich kein Opfer mehr in den beiden Zügen befinden. "Es wird keine elfte Leiche geben." Der Sprecher war zudem optimistisch, dass alle Verletzten überleben werden. "Wir dürfen optimistisch sein."

Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die Suche nach der genauen Unglücksursache. Erste Ermittlungen hatten ergeben, dass die Tragödie im oberbayerischen Bad Aibling durch menschliches Versagen ausgelöst worden war.

Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagabend aus zuverlässiger Quelle. Bei dem Unglück waren mindestens zehn Menschen getötet worden, es gab rund 80 Verletzte. Es war das schwerste Zugunglück in Bayern seit mehr als 40 Jahren.

Wer genau für das Unglück verantwortlich zu machen ist, war zunächst nicht bekannt. Mehr Details wurden der Deutschen Presse-Agentur nicht genannt. Zuvor hatte das RedaktionsNetzwerk Deutschland berichtet, dass menschliches Versagen das Unglück ausgelöst haben könnte.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) will heute die Unglücksstelle besuchen und mit den Rettungskräften sprechen. Wegen des Unglücks hatten sich die Parteien entschieden, auf den Politischen Aschermittwoch in Bayern zu verzichten.

Am Dienstagmorgen waren zwei Nahverkehrszüge auf der eingleisigen Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim frontal ineinander gekracht. "Der eine Zug hat sich förmlich in den anderen hineingebohrt und die Kabine des zweiten Zuges komplett auseinandergerissen", berichtete ein sichtlich betroffener Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU).

Die 37 Kilometer lange Strecke zwischen Holzkirchen und Rosenheim wurde nach dem Unglück komplett gesperrt. Wann die Strecke wieder geöffnet werden kann, war zunächst unklar. Die Bergung der Trümmer wird wohl mehrere Tage dauern, da die Stelle schwer zugänglich ist.

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