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Den Opfer des Amoklaufs soll am OEZ ein Denkmal gesetzt werden

OB Dieter Reiter will die "Erinnerung wach halten"

Münchner Stadtrat will Denkmal für Opfer des Amoklaufs

München - Die Opfer des Amoklaufs von München sollen ein Denkmal direkt am Tatort Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) erhalten.

Einen entsprechenden Antrag haben mehrere Fraktionen des Stadtrates gestellt, wie die Rathaus-SPD am Freitag mitteilte. „Wir möchten auf dem Denkmal die Namen der Opfer nennen und auch der Polizei und den Hilfskräften danken“, sagte Katja Budich, Sprecherin der SPD-Fraktion. Die Gedenkstätte solle spätestens am ersten Jahrestag des Amoklaufs eingeweiht werden, heißt es in dem Antrag weiter.

Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) begrüßte den Vorstoß, „die Erinnerung wach zu halten“. Das Geschehen am OEZ habe „unvorstellbares Leid über die Familien der Opfer gebracht“. Deshalb wollen die Fraktionen die Angehörigen der Opfer bei der Gestaltung des Denkmals einbinden. Bisher gebe es etliche Ideen, wie die Gedenkstätte aussehen könne - jetzt soll es einen offenen Wettbewerb zur schnellen Verwirklichung geben, sagte die SPD-Sprecherin.

dpa

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