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Die am Samstag in Brand geratene Ostseefähre "Lisco Gloria" ist nun abgekühlt und Experten können sie Schäden sichten.

Ostseefähre nach Brand abgekühlt

Kopenhagen - Nach dem Brand auf der Ostseefähre “Lisco Gloria“ sind am Montagmorgen erstmals Lösch- und Bergungsspezialisten auf dem Schiff tätig. Bisher musste der Schiffsrumpf abkühlen.

Wie die dänische Seenotrettungszentrale mitteilte, hat sich die Temperatur auf dem südlich der Insel Langeland ankernden Schiff so weit abgekühlt, dass drei Spezialisten an Bord gehen konnten. Das 200 Meter lange Schiff war in der Nacht zum Samstag nördlich von Fehmarn bei einer Fahrt von Kiel nach Klaipeda in Litauen in Brand geraten.

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Die 236 Passagiere und die Besatzung wurden gerettet und auf die Fähre “Deutschland“ gebracht. Die drei Spezialisten der niederländischen Bergungsfirma Smit sollen zunächst mögliche kleine Restbrände löschen, hieß es weiter.

Danach besteht ihre wichtigste Aufgabe darin, das Abpumpen von Löschwasser aus der “Lisco Gloria“ aus den unteren Decks und dem Autodeck vorzubereiten. Anschließend soll das Schiff in einen Hafen geschleppt werden, um Schäden zu begutachten und die Brandursache zu klären.

dpa

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