Papst Franziskus herzt ein kleines Kind: Das Kirchenoberhaupt hält gewollte Kinderlosigkeit für Egoismus. Foto: Osservatore Romano/Archiv
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Papst Franziskus herzt ein kleines Kind: Das Kirchenoberhaupt hält gewollte Kinderlosigkeit für Egoismus.

Franziskus wünscht mehr Nachwuchs

Papst: Keine Kinder zu bekommen, ist egoistisch

Rom - Papst Franziskus hält gewollte Kinderlosigkeit für Egoismus. "Keine Kinder zu haben, ist eine egoistische Wahl, mit Kindern verjüngt sich das Leben und bekommt Energie", sagte das Oberhaupt der Katholiken bei seiner Generalaudienz in Rom.

Einige europäische Gesellschaften seien "trübselig", weil Kinder als Last angesehen würden. Kinder seien ein Geschenk, kein "Problem der Reproduktionsbiologie" und kein Mittel zur Selbstverwirklichung. "Ein Kind liebt man, weil es Kind ist: Nicht weil es schön ist, oder so ist oder so, nein, weil es ein Kind ist", sagte der Papst.  

Franziskus hatte vergangene Woche mit einer Aussage zum Schlagen von Kindern eine Welle der Empörung ausgelöst. Auch für seine Bemerkung, Katholiken sollten sich nicht wie "Karnickel" vermehren, musste er vor einigen Wochen Kritik einstecken.

Text der Generalaudienz (Italienisch)

Generalaudienz auf Radio Vatikan

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