+
Bayer, BASF und Syngente wollen ein Pestizid verwenden, dass Bienen gefährdet.

Überwältigende Teilnahme

Petition gegen ''Bienenkiller-Klage'': Stoppt Bayer und Co.!

München - 2013 hat die EU mehrere Pestizide aufgrund einer hohen Sterberate bei Bienen verboten. Davon betroffen waren Konzerne wie Bayer, BASF und Syngenta. Eine Petition soll nun verhindern, dass das Verbot wieder aufgelöst wird.

Ende April 2013 entschied die EU-Komission: Schluss mit den Pestiziden, die für das Sterben unzähliger Bienen verantwortlich waren. Pestizide aus der Gruppe der Neonikotinoide wurden ab diesem Zeitpunkt verboten. Doch genau dieses gefährliche Insektengift hatten die Konzerne Bayer, BASF und Syngente benutzt und waren über das Verbot alles andere als erfreut.

Während die Wirkstoffe der Pestizide eigentlich Pflanzen davor schützen sollen, nicht von Schädlingen befallen zu werden, scheint es, als seien die jetzt verbotenen Pestizide auch für das Sterben der Bienen verantwortlich gewesen. Doch das Verbot wackelt. Bayer, BASF und Syngenta wollen erneut vor Gericht ziehen und gegen das EU-Verbot von Neonikotinoiden klagen.

Petition: ''Lassen Sie Ihre Klage gegen die EU fallen''

Gegen die Klage von Bayer und Co. soll jetzt etwas unternommen werden. SumOfUs, eine Verbraucherbewegung und gemeinnützige Organisation, hat deswegen online eine Petition gestartet, die die Kläger dazu auffordert, die Klage zurückzuziehen. 

Und die Teilnahme an dieser Petition ist überwältigend: 1.423.871 Menschen haben bereits unterschrieben (Stand: 04.05.2016, 10:45 Uhr). Das Ziel ist es, zwei Millionen Menschen dazu zu bewegen, an der Petition teilzunehmen. Und wenn es so weitergeht, sind die restlichen 576.129 Menschen, deren Unterschrift noch fehlt, schnell gefunden.

In Kürze steht eine Überprüfung des EU-Verbots der gefährlichen Pestizide an, wie SumOfUs berichtet, und bis dahin sollen genug Stimmen gesammelt worden sein, um zu verhindern, dass Millionen von Bienen womöglich sterben, sollten die Unternehmen mit der Klage durchkommen.

mpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehrere Nachbeben erschüttern Salomonen-Inseln

Kirakira - Die Erde kommt nicht zur Ruhe: Nach einem heftigen Beben der Stärke 7,8 sorgen zahlreiche Nachbeben im pazifischen Inselstaat Salomonen für Unruhe. Meterhohe …
Mehrere Nachbeben erschüttern Salomonen-Inseln

Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Rotterdam - Eine Sondereinheit der Polizei hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Terrorverdächtigen in Rotterdam festgenommen. Bei ihm wurde unter anderem ein …
Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Frauen sprengen sich in Nigeria in die Luft - dutzende Tote

Madagali - Zwei Frauen sprengen sich auf einem belebten Markt in die Luft. Mindestens 56 Menschen kommen dabei ums Leben. Alles deutet auf islamistischen Terror hin.
Frauen sprengen sich in Nigeria in die Luft - dutzende Tote

Frankfurter Sicherheitsdienst: Raucher verjagt - Dealer verschont

Frankfurt - Das Bahnhofsviertel in der Main-Metropole ist schon lange verschrien: Dealer verkaufen hier ihre Drogen und die Junkies konsumieren sie meist noch an Ort und …
Frankfurter Sicherheitsdienst: Raucher verjagt - Dealer verschont

Kommentare