Säuberungsaktion am Strand: Vor der Küste Kaliforniens ist eine unterirdische Pipeline gebrochen. Foto: Mike Eliason / Santa Barbara County Fire Dept.
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Säuberungsaktion am Strand: Vor der Küste Kaliforniens ist eine unterirdische Pipeline gebrochen. Foto: Mike Eliason / Santa Barbara County Fire Dept.
Freiwillige helfen, einen Strand nördlich von Santa Barbara von der Ölschicht zu befreien. Foto: Michael Nelson
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Freiwillige helfen, einen Strand nördlich von Santa Barbara von der Ölschicht zu befreien. Foto: Michael Nelson
Die Ursache des Rohrbruchs wird noch ermittelt. Foto: Michael Nelson
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Die Ursache des Rohrbruchs wird noch ermittelt. Foto: Michael Nelson
Durch den Rohrbruch einer Unterwasser-Ölpipeline wurde der Pazifische Ozean mit mehreren Hunderttausend Litern Rohöl verpestet. Foto: Michael Nelson
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Durch den Rohrbruch einer Unterwasser-Ölpipeline wurde der Pazifische Ozean mit mehreren Hunderttausend Litern Rohöl verpestet. Foto: Michael Nelson
Der 15 Kilometer lange und aus geschätzten 400.000 Litern Rohöl bestehende Ölteppich bedroht die Tierwelt zu Land und Wasser. Foto: Michael Nelson
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Der 15 Kilometer lange und aus geschätzten 400.000 Litern Rohöl bestehende Ölteppich bedroht die Tierwelt zu Land und Wasser. Foto: Michael Nelson

Experten befürchten schlimme Folgen der Ölpest in Kalifornien

Vor der Küste Kaliforniens schwimmt nach einem Pipeline-Bruch ein 23 Quadratkilometer großer Ölteppich im Meer. Malerische Strände sind betroffen und werden geschlossen. Umweltschützer sprechen von einer ernsten Bedrohung für die Tierwelt.

Los Angeles (dpa) - Nach dem Bruch einer unterirdischen Pipeline nahe der kalifornischen Küste kämpfen Behörden und Naturschützer weiter gegen eine Verpestung des Meeres und der Strände mit Rohöl.

Die Reinigungsarbeiten dauern an, nachdem offiziellen Schätzungen zufolge bis zu 400 000 Liter Öl aus der defekten Leitung ausgetreten sein könnten. Rund ein Fünftel davon sei in den Pazifik geraten, wie die US-Küstenwache schätzte. Umweltexperten befürchten schlimme Folgen.

Kurz vor dem Feiertag Memorial Day am kommenden Montag, der in den USA als inoffizieller Beginn des Sommers und der Urlaubssaison gilt, schlossen die Behörden beliebte Strandabschnitte an der malerischen Gaviota-Küste nahe der Stadt Santa Barbara. Dutzende Helfer schaufelten den von Öl getränkten Sand unablässig zum Abtransport in rote Eimer. Auch verklebte Tiere wurden angeschwemmt. Fotos zeigten etwa einen Pelikan, Oktopus und Schalentiere. Das Ausmaß für die Tierwelt sei noch nicht vollständig absehbar, meinen Fachleute.

Der Küstenwache zufolge erstreckt sich ein rund 23 Quadratkilometer großer Ölteppich vor der Küste. Er werde mit Hilfe von Schiffen eingegrenzt und von der Oberfläche abgeschöpft, sagte die Kapitänin Jennifer Williams. Arbeiter spülten das Öl von Felsen an der Küste ins Meer, weil es dort besser aufgefangen werden kann. Die Reinigungsarbeiten liefen rund um die Uhr, sagte der Chef der für defekte Öl-Leitung verantwortlichen Firma Plains All American Pipeline, Greg Armstrong.

Die Umweltschützerin Linda Krop sagte der "Los Angeles Times", sie sei besorgt über die Auswirkungen der Ölpest. Möglicherweise gefährdete diese vorbeiziehende Grauwale, Blauwale und die bereits bedrohten Buckelwale. Doch auch seltene Seevögel und bedrohte Arten an Land seien in dieser biologisch vielfältigen Region womöglich gefährdet. Die US-Umweltschutzbehörde EPA sprach von einer "ernsten Bedrohung" für die Meeresumwelt.

Die Leitung mit einem Durchmesser von etwa 60 Zentimetern war am Dienstagmittag (Ortszeit) gebrochen, konnte aber später geschlossen werden. Anwohner beklagten kurz darauf einen fürchterlich faulen Gestank. Armstrong sagte, das Betreiberunternehmen bedauere den Unfall zutiefst.

Bislang haben die Ermittler keine Ursache für den Bruch der Pipeline ausmachen können, die Plains vor mehr als 20 Jahren errichtet hatte. Der betroffene Abschnitt sollte am Donnerstag ausgegraben und untersucht werden.

Bericht bei ABC7

Website des Unternehmens

Bericht in der Los Angeles Times

Refugio State Beach

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