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Die Brücke auf der KÖ für musste für "Pokémon Go"-Spieler gesperrt werden.

Absperrgitter und Toiletten werden aufgestellt

"Pokémon-Go"-Spieler auf der Fahrbahn: Düsseldorf muss Brücke sperren

Düsseldorf - Weil zu viele Menschen zum "Pokémon-Go" Spielen auf die Girardet-Brücke kommen, muss die Fahrbahn zeitweise gesperrt werden. Neben Absperrgittern müssen Dixie-Klos und Mülleimer angeschafft werden.

Das Pokémon-Fieber auf der Düsseldorfer Flaniermeile Kö ist so groß geworden, dass die Stadt die Fans mit Absperrgittern schützen und Toiletten aufstellen will. Bei großem Andrang werde die Girardet-Brücke an der Königsallee zeitweise für den Autoverkehr gesperrt, gab Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) am Mittwoch unter dem Titel „Freie Bahn für Pokémon-Fans“ bekannt.

Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes sollen die Lage stündlich überprüfen und gegebenenfalls die Fahrbahn sperren. Damit solle die „Verkehrssicherheit für die Spielenden aber auch für andere Passanten“ gewährleistet werden. Das Problem: Fans sitzen auf dem Bordstein und stellen dabei ihre Füße auf die Fahrbahn. Passanten weichen auf die Straße aus, weil der Bürgersteig einfach zu voll ist. Unfälle habe es bislang aber nicht gegeben, hieß es im Rathaus.

Dixie-Klos und zusätzliche Abfalleimer werden aufgestellt

Bereits seit etlichen Tagen versammeln sich viele Pokémon-Fans an der Girardet-Brücke in Düsseldorf auf der Jagd nach den kleinen bunten Monstern. Mit den Absperrgittern ist es angesichts des Andrangs noch nicht getan: Die Landeshauptstadt lässt auf der Kö auch bis zu vier Dixi-Klos sowie zusätzliche Abfallbehälter aufstellen.

Seit Wochen sorgt das Smartphone-Spiel für Furore. Weltweit wurde es mehr als 75 Millionen Mal heruntergeladen. An realen Orten können Nutzer Monster sammeln. Immer wieder kommt es dabei zu Zwischenfällen oder Anwohner klagen nachts über Lärm durch "Pokémon Go"-Spieler.

dpa

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