Zwei Mitarbeiter des Küstenschutzes begutachten unweit von Büsum einen der gestrandeten Pottwale. Foto: Axel Heimken
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Zwei Mitarbeiter des Küstenschutzes begutachten unweit von Büsum einen der gestrandeten Pottwale. Foto: Axel Heimken

Pottwal-Bergung im Wattenmeer vor Dithmarschen abgeschlossen

Kaiser-Wilhelm-Koog - Die Bergung der im Wattenmeer vor Dithmarschen (Schleswig-Holstein) entdeckten Pottwale ist beendet. Die beiden letzten der insgesamt zehn Kadaver wurden mit einem Schiff in den Meldorfer Hafen geschleppt, sagte eine Sprecherin der Nationalparkverwaltung.

Die Tonnen schweren Kolosse waren mehrere Kilometer vom Festland entfernt auf zwei Sandbänken im Wattenmeer vor Büsum entdeckt worden. Sie wurden mit Hilfe einer Raupe an den Flutsaum geschleppt, damit sie dort vom Schiff an den Haken genommen werden konnten.

Anschließend sollten die zwei Pottwale ebenso wie sieben vor Kaiser-Wilhelm-Koog verendeten Tiere untersucht werden. So soll geklärt werden, warum die Riesen strandeten. Der durch Faulgase stark aufgeblähte und teilweise geplatzte achte Kadaver aus dem Kaiser-Wilhelm-Koog wurde in einem speziellen Muldenkipper direkt in eine Tierkörperwertungsanstalt nach Niedersachsen gebracht.

Nach Angaben der Schutzstation Wattenmeer strandeten seit dem 8. Januar insgesamt 28 junge Pottwale in der südlichen Nordsee, 16 davon in Deutschland, je 6 in den Niederlanden und Großbritannien.

dpa

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