"Pretty Woman" mit vertauschten Rollen

Prostituierte verliebt sich in Freier - Große Suchaktion

Aargau - Immer wieder verlieben sich Freier in bezahlte Liebesdienerinnen. Einer Schweizer Prostituierten ist der umgekehrte Fall passiert. Jetzt riskiert sie ihre Existenz, um den Mann zu finden.

"Seine Augen und die Gespräche haben etwas ausgelöst, so ein Wow." Wer so schwärmt, ist eindeutig verliebt. Doch ob es ein Happy End gibt, das steht derzeit noch in den Sternen, denn Amors Pfeil hat in dem Fall eine Prostituierte getroffen, und der Auserwählte ist ausgerechnet einer ihrer Freier.

Nach einem geschäftlichen Treffen verschwand der Mann, seitdem sucht Leyla, wie sich die Dirne nennt, ihn verzweifelt. "Ich habe gestern 50 bis 60 Anrufe gemacht in Architekturbüros, weil er Hochbauzeichner ist. Leider ohne Erfolg", sagt sie kürzlich dem Lokalsender Tele M1.

Das ungeschriebene Gesetz der Diskretion, das wichtigste in ihrer Branche, ist der 25-Jährigen egal: Leyla arbeitet in einem Erotik-Club, nur dort darf sie sich eigentlich mit ihren Kunden treffen. Doch die 25-Jährige hielt sich nicht daran und versuchte ihn, am Bahnhof wiederzusehen. Doch das klappte nicht. Ein Missverständnis, ist sich Leyla sicher. Dass der Mann sie vielleicht gar nicht wiedersehen will, daran mag sie offenbar nicht denken.

Stattdessen appelliert sie an ihn: "Ich kann dich nicht mehr vergessen, ich vermisse dich und muss dich wiedersehen."  Sogar ihren Job aufgeben würde sie für ihn, sagt sie.

Wo die Liebe hinfällt...

hn

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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