Nach dem Todesurteil in einem umstrittenen Prozess in Thailand gegen zwei Wanderarbeiter aus Myanmar haben in Rangun Hunderte Menschen gegen den Schuldspruch protestiert. Foto: Lynn Bo Bo
1 von 6
Nach dem Todesurteil in einem umstrittenen Prozess in Thailand gegen zwei Wanderarbeiter aus Myanmar haben in Rangun Hunderte Menschen gegen den Schuldspruch protestiert. Foto: Lynn Bo Bo
Zum Tode verurteilt: Die beiden Wanderarbeiter Zaw Lin (r.) und Wai Phyo bestreiten den Mord an den Touristen. Foto: Rungroj Yongrit
2 von 6
Zum Tode verurteilt: Die beiden Wanderarbeiter Zaw Lin (r.) und Wai Phyo bestreiten den Mord an den Touristen. Foto: Rungroj Yongrit
Die Familie des Opfers: Ian, Michael und Sue Miller (v.l.) äußern sich nach dem Todesurteil. Foto: Rungroj Yongrit
3 von 6
Die Familie des Opfers: Ian, Michael und Sue Miller (v.l.) äußern sich nach dem Todesurteil. Foto: Rungroj Yongrit
May Thein, die Mutter des verurteilten Wanderarbeiters Wai Phyo, bricht nach der Urteilsverkündung zusammen. Foto: Rungroj Yongrit
4 von 6
May Thein, die Mutter des verurteilten Wanderarbeiters Wai Phyo, bricht nach der Urteilsverkündung zusammen. Foto: Rungroj Yongrit
Die Leichen der beiden britischen Urlauber werden am Strand der thailändischen Ferieninsel Koh Tao geborgen. Foto: Archiv
5 von 6
Die Leichen der beiden britischen Urlauber werden am Strand der thailändischen Ferieninsel Koh Tao geborgen. Foto: Archiv
Die Mordopfer von Koh Tao: Hannah Witheridge und David Miller. Foto: British Foreign And Commonwealth Handout
6 von 6
Die Mordopfer von Koh Tao: Hannah Witheridge und David Miller. Foto: British Foreign And Commonwealth Handout

Proteste in Myanmar nach Todesurteil gegen Wanderarbeiter

Bangkok (dpa) - Nach dem Todesurteil in einem umstrittenen Prozess in Thailand gegen zwei Wanderarbeiter aus Myanmar haben in Rangun Hunderte Menschen gegen den Schuldspruch protestiert.

Die beiden Verurteilten sollen im September 2014 ein junges britisches Touristenpaar auf der Insel Koh Tao bei Koh Samui vergewaltigt und getötet haben. Etwa 600 Menschen versammelten sich am Freitag vor der thailändischen Botschaft in Rangun und forderten Gerechtigkeit für ihre Landsleute.

Der Prozess war vor allem wegen der polizeilichen Ermittlungen umstritten, da den Behörden Folter der Verdächtigen und Schlamperei bei der Verwahrung von DNA-Beweisen unterstellt wurde. Die im Oktober vergangenen Jahres verhafteten, damals 21 Jahre alten Verdächtigen hatten die Tat zunächst gestanden, später widerriefen sie. Die Männer gaben an, die Geständnisse seien von der Polizei mit Folter erpresst worden. Myanmar hatte bereits neue Ermittlungen gefordert.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Bluttat in Reutlingen: Mann tötet Frau auf offener Straßer

Bluttat auf offener Straße: Ein Mann hat in Reutlingen mit einem Dönermesser eine Frau getötet und zwei weitere Menschen verletzt. Es habe sich nicht wie zunächst …
Bluttat in Reutlingen: Mann tötet Frau auf offener Straßer

"Das Massaker von München" - Pressestimmen aus aller Welt

München - Die Welt ist geschockt. Der Amoklauf am Olympia-Einkaufszentrum in München hat zehn Menschen das Leben gekostet. So reagiert die Presse in Deutschland und der …
"Das Massaker von München" - Pressestimmen aus aller Welt

Asylbewerber klettert auf Mast - Rettungseinsatz behindert Zugverkehr

Dresden - Am Dresdner Hauptbahnhof hat ein Rettungseinsatz zu Behinderungen des Zugverkehrs geführt: Ein 35 Jahre alter Mann war auf einen 30 Meter hohen Mast geklettert.
Asylbewerber klettert auf Mast - Rettungseinsatz behindert Zugverkehr

Internationale Bestürzung: So trauert die Welt mit München

München - Neun Tote, 27 Verletzte: Der tödliche Angriff von München hat weltweit Entsetzen ausgelöst. Neben Beileidsbekundungen drücken viele ihre Solidarität aus. 
Internationale Bestürzung: So trauert die Welt mit München

Kommentare