Feuerwehrleute sichern den Unglücksort auf der A19 bei Kavelstorf in der Nähe von Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv
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Feuerwehrleute sichern den Unglücksort auf der A19 bei Kavelstorf in der Nähe von Rostock. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv

Erster Prozess wegen Massenkarambolage im Sandsturm

Rostock (dpa) - Der erste Prozess um die Massenkarambolage im Sandsturm auf der Autobahn 19 im April 2011 hat vor dem Rostocker Amtsgericht begonnen. Angeklagt ist eine 53 Jahre alte Frau aus Brandenburg.

Ihr wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Sie soll in die riesige Wolke, die über die Autobahn fegte, hineingefahren sein, ohne die Geschwindigkeit zu verringern. Dann soll die Brandenburgerin auf ein Auto aufgefahren sein, in dem ein Ehepaar starb. Die Autofahrerin hatte einen Strafbefehl über neun Monate Haft erhalten und war dagegen vorgegangen.

An dem Unfall am 8. April 2011 südlich von Rostock waren auf beiden Fahrspuren in Richtung Berlin und Rostock insgesamt 83 Fahrzeuge beteiligt. Acht Menschen starben, rund 130 wurden verletzt. In der Wolke lag die Sicht bei teilweise unter fünf Metern.

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