Mindestens 31 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Foto: David Chang
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Mindestens 31 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Foto: David Chang
Rettungskräfte arbeiten am Flugzeugwrack in Taipeh. Foto: David Chang
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Rettungskräfte arbeiten am Flugzeugwrack in Taipeh. Foto: David Chang
Das Foto, aufgenommen aus einem fahrenden Auto, zeigt die abstürzende Maschine kurz vor dem Aufprall. Foto: Photomall/Xinhua/ZUMA Wire
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Das Foto, aufgenommen aus einem fahrenden Auto, zeigt die abstürzende Maschine kurz vor dem Aufprall. Foto: Photomall/Xinhua/ZUMA Wire
Rettungskräfte bergen Wrackteile aus dem Wasser. Foto: David Chang
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Rettungskräfte bergen Wrackteile aus dem Wasser. Foto: David Chang
Nach dem Absturz untersuchen Polizisten das Gepäck der verunglückten Passagiere. Foto: David Chang
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Nach dem Absturz untersuchen Polizisten das Gepäck der verunglückten Passagiere. Foto: David Chang
Bei der Absturzmaschine handelte es sich um ein zweimotoriges Turboprop-Verkehrsflugzeug ATR-72. Foto: Henry Lin/Archiv
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Bei der Absturzmaschine handelte es sich um ein zweimotoriges Turboprop-Verkehrsflugzeug ATR-72. Foto: Henry Lin/Archiv
Das Unglück ist das zweite für die taiwanesische Airline Transasia innerhalb von rund einem halben Jahr. Foto: Stringer
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Das Unglück ist das zweite für die taiwanesische Airline Transasia innerhalb von rund einem halben Jahr. Foto: Stringer
Wrackteile und Gepäckstücke werden ans Ufer gebracht. Foto: David Chang
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Wrackteile und Gepäckstücke werden ans Ufer gebracht. Foto: David Chang

Taipeh-Flugzeugabsturz: Bergung konzentriert sich auf Vermisste

Taipeh (dpa) - Nach dem dramatischen Flugzeugabsturz in der Millionenstadt Taipeh hat sich die Rettungsaktion auf vermisste Passagiere konzentriert.

Von den 58 Menschen an Bord des Fluges GE235 kamen mindestens 32 ums Leben, elf gelten weiter als vermisst, wie die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA unter Berufung auf die Feuerwehr berichtete. Das Flugzeug hatte kurz nach seinem Start vom Flughafen in der Millionenstadt Taipeh eine Brücke in einem Wohngebiet gerammt und war anschließend in einen Fluss gestürzt.

Dutzende Taucher suchten am Donnerstag den Fluss ab. Der Rumpf der Maschine hatte sich in das Flussbett gebohrt. Mit einem Kran konnten die Rettungskräfte sowohl die Front als auch das Heck des zweimotorigen Turboprop-Verkehrsflugzeugs vom Typ ATR-72 aus dem Wasser ziehen. Aber es liegen weiterhin Teile der Maschine im Fluss.

"Das ist eine sehr schwere Rettungsmission", sagte ein Taucher gegenüber Reportern. Das Wasser sei sehr trübe. Überall lägen noch Wrackteile auf dem Grund. Und das Wasser sei so kalt, dass die Taucher ihre Suche jeweils nach rund einer Stunde unterbrechen müssten.

An den Flussufern stemmten Rettungskräfte große Wrackteile der Maschine auf, um nach eingeschlossenen Passagieren zu suchen. Immer mehr Angehörige strömten am Donnerstag zu der Absturzstelle. Manche Angehörige waren extra aus China angereist, um von ihren Lieben Abschied zu nehmen. 31 Passagiere kamen aus China. Buddhistische Mönche begleiteten die Angehörigen für eine traditionelle Abschiedszeremonie. Dabei verbeugten sie sich in Richtung des Flusses und hielten Spruchbänder aus Papier und Stoff in die Höhe, die die Seelen der Toten zu ihren Ruhestätten leiten sollen.

Die Leichen des Piloten, Kopiloten und Flugingenieurs konnten in der Nacht auf Donnerstag geborgen werden. Wenig später wurden die Körper von zwei Passagieren einen halben Kilometer von der Absturzstelle entfernt im Wasser entdeckt. Die Einsatzkräfte befürchten, dass noch mehr Menschen von der Strömung abgetrieben worden sein könnten.

Flug GE235 der Airline Transasia war am Mittwoch um 10.52 Uhr (Ortszeit) in der Millionenstadt gestartet, um zur Insel Kinmen zu fliegen. Wenige Minuten später fing die Luftfahrtbehörde einen Notruf auf. Anschließend riss der Kontakt ab. Für die taiwanesische Fluggesellschaft Transasia war es schon das zweite Unglück innerhalb von sieben Monaten. Die Auswertung der Daten aus der Blackbox soll den Hintergrund des Absturzes klären.

Als Vorsichtsmaßnahme erteilte Taiwans Luftverkehrsbehörde (CAA) allen Flugzeugen des Typs ATR 72 ein Startverbot. Während der vergangenen 20 Jahre hatte es vier schlimme Flugzeugabstürze mit ATR 72-Maschinen von taiwanesischen Fluggesellschaften gegeben. Bei einem Unglück im Juli des vergangenen Jahres war eine Maschine der Transasia des gleichen Typs bei einem Sturm auf der Insel Penghu in ein Wohngebiet gestürzt. 48 Menschen kamen ums Leben.

In taiwanesischen Medien wurden schwere Vorwürfe gegen die Airline erhoben. Eine Zeitung behauptete, dass sich vor dem Abflug andere Piloten über Probleme mit einem Triebwerk der Maschine beschwert hätten, Transasia das aber nicht näher verfolgt habe. "Das ist falsch", konterte Transasia-Vizechef Wang Cheng-chung in einer Pressekonferenz. Die Fluggesellschaft habe alle nötigen Sicherheitsuntersuchungen durchführen lassen und die Unterlagen darüber an die Behörden weitergegeben.

Amateurvideo vom Absturz

CNA-Video von der Bergung

CNA-Bilder von Absturz

Fachbericht über Absturz 2014, Englisch

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