+
Absperrband der Polizei am Tatort in Kirchroth. Nun hat die Polizei den mutmaßlichen Täter im Fall der ermordeten Schwangeren gefasst. Foto: Armin Weigel

Mord in Niederbayern

Schwangere getötet: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Mehr als zwei Tage lang war er verschwunden. Jetzt haben Polizisten den mutmaßlichen Täter der tödlichen Attacke auf eine Schwangere in Niederbayern gefasst, nachdem er einen Verkehrsunfall hatte.

Kirchroth (dpa) - Nach der Tötung einer Schwangeren und ihres ungeborenen Kindes in Bayern hat die Polizei den mutmaßlichen Täter gefasst. Der 39 Jahre alte Ex-Geliebte der Frau wurde in der Nacht nach einem Verkehrsunfall in ein Günzburger Krankenhaus gebracht und dort erkannt.

Das teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Der Mann wurde festgenommen. Bauarbeiter hatten den 39-Jährigen bereits am Freitagvormittag betrunken und schlafend auf einem Grünstreifen neben der Autobahn 7 gefunden. Wegen einer leichten Kopfverletzung kam er ins Krankenhaus, verweigerte aber die Behandlung und verschwand schließlich. Später erfasste ein Laster den Mann auf einer Bundesstraße und verletzt ihn schwer. Er kam zurück ins Krankenhaus, wo er als Verdächtiger erkannt wurde.

Dem Mann wird vorgeworfen, die 45 Jahre alte werdende Mutter am vergangenen Mittwoch in Kirchroth mit einem Messer angegriffen und getötet zu haben. Die Polizei hatte ihn bereits wenige Stunden später als Tatverdächtigen ermittelt. Er hatte nach Angaben der Ermittler vor Monaten eine Liebesbeziehung mit der verheirateten Frau. Der Ehemann hatte die 45-Jährige gefunden. Sie starb im Krankenhaus, ihr ungeborenes Kind bereits unmittelbar nach der Tat.

Im Zuge der Fahndung seien Hinweise aus ganz Deutschland, Österreich und auch Tschechien eingegangen, teilten die Beamten mit. Wo der 39-Jährige sich bis zu seinem Unfall aufgehalten hat, soll nun ermittelt werden. Das Fahrzeug des Mannes blieb zunächst verschwunden.

Pressemitteilung Polizei Niederbayern

Pressemitteilung Polizei Schwaben

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehrere Nachbeben erschüttern Salomonen-Inseln

Kirakira - Die Erde kommt nicht zur Ruhe: Nach einem heftigen Beben der Stärke 7,8 sorgen zahlreiche Nachbeben im pazifischen Inselstaat Salomonen für Unruhe. Meterhohe …
Mehrere Nachbeben erschüttern Salomonen-Inseln

Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Rotterdam - Eine Sondereinheit der Polizei hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Terrorverdächtigen in Rotterdam festgenommen. Bei ihm wurde unter anderem ein …
Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Frauen sprengen sich in Nigeria in die Luft - dutzende Tote

Madagali - Zwei Frauen sprengen sich auf einem belebten Markt in die Luft. Mindestens 56 Menschen kommen dabei ums Leben. Alles deutet auf islamistischen Terror hin.
Frauen sprengen sich in Nigeria in die Luft - dutzende Tote

Frankfurter Sicherheitsdienst: Raucher verjagt - Dealer verschont

Frankfurt - Das Bahnhofsviertel in der Main-Metropole ist schon lange verschrien: Dealer verkaufen hier ihre Drogen und die Junkies konsumieren sie meist noch an Ort und …
Frankfurter Sicherheitsdienst: Raucher verjagt - Dealer verschont

Kommentare