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Bei der Loveparade in Duisburg war es an einer Engstelle zu einem tödlichen Gedränge gekommen. Foto: Martin Gerten/Archiv

Sechs Jahre nach dem Loveparade-Unglück

Vor sechs Jahren starben auf der Loveparade in Duisburg 21 Menschen. Zum Jahrestag kommen erneut viele Angehörige und Traumatisierte zum Unglücksort, um der Opfer zu gedenken und die Erlebnisse zu verarbeiten.

Duisburg (dpa) - In Duisburg wird heute der Opfer des Loveparade-Unglücks vor sechs Jahren gedacht. An einer engen Stelle waren damals 21 Menschen erdrückt worden. Mindestens 652 Menschen wurden bei dem Unglück am 24. Juli 2010 verletzt. Viele leiden bis heute schwer an den Folgen der Katastrophe.

Wie in den Vorjahren ist wieder eine "Nacht der 1000 Lichter" im Unglückstunnel und an der Gedenkstätte geplant. Bei der öffentlichen Veranstaltung entzünden die Besucher hunderte Grablichter. Zuvor gibt es am Nachmittag zur Unglücksstunde gegen 17 Uhr bereits eine nichtöffentliche Gedenkstunde, die Angehörigen und angemeldeten Traumatisierten vorbehalten ist. Zu den Gedenkveranstaltungen werden erneut auch Angehörige aus China, Spanien, Italien und Australien erwartet. Auf Wunsch werden zahlreiche Notfallseelsorger die Familien begleiten.

Mitteilung der Loveparade-Stiftung zum Jahrestag

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