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Sonne tanken am Maschsee in Hannover. Foto: Peter Steffen

Sommerwetter weicht zu Pfingsten kühleren Temperaturen

Mutige trauen sich schon ins Meer oder Freibad, andere genießen die Sonne im Park: Hoch "Peter" hat Deutschland am Wochenende mit Sonne verwöhnt. Wer sie noch genießen will, sollte sich beeilen.

Offenbach (dpa) - Gelbe Rapsfelder, funkelndes Wasser und strahlend blauer Himmel: Hoch "Peter" hat Deutschland am Wochenende die bislang wärmsten Temperaturen des Jahres beschert und zahlreiche Menschen ins Freie gelockt.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, verzeichneten die Experten den bisherigen Jahreshöchstwert am Samstag in Kleve am Niederrhein: 27,4 Grad.

"Sogar auf den Inseln hatten wir Sommertage", sagte DWD-Meteorologe Christoph Hartmann. Das sei äußerst ungewöhnlich. "In Sankt Peter-Ording gab es den wärmsten 7. Mai aller Zeiten - 25,7 Grad." Gemessen werde dort aber erst seit den 1950er Jahren.

In Frankfurt am Main verzeichneten die Meteorologen ebenfalls einen Jahresrekord: 27,3 Grad zeigte das Thermometer dort an. So zog es zahlreiche Menschen an die Strände, die Hamburger tummelten sich an Elbe und Alster. Dort kamen rund 1,6 Millionen Menschen zum 827. Hafengeburtstag. Das schöne Wetter ließ sich deutschlandweit genießen: Einige gingen schon ins Freibad, erfrischten sich in Seen, Flüssen oder sogar im Meer. Andere grillten im Park, radelten ins Grüne oder machten es sich ganz einfach auf der Wiese gemütlich.

Zum traditionellen Patronatstag der bayerischen Gebirgsschützen kamen an die 4000 Mitglieder nach Garmisch-Partenkirchen. Tausende Gebirgsschützen feierten am Sonntag einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Mit dem Patronatstag ehren die Gebirgsschützen Anfang Mai ihre Schutzpatronin, die Muttergottes Maria. Das Treffen fand nach 1998 und 2006 zum dritten Mal in Garmisch-Partenkirchen statt. Auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer nahm teil.

Wer bislang noch nicht in der Sonne war oder nicht genug bekommen kann, sollte sich beeilen: Am Montag soll laut DWD zwar noch in fast allen Regionen kräftig die Sonne scheinen. Nur im Südwesten und am Alpenrand kann es vereinzelt zu Gewitterschauern kommen. Von Südwesten ziehen dann allmählich aber Wolken auf. Im Nordosten und im Osten können bis zur Wochenmitte noch einmal Rekordtemperaturen erreicht werden, sagte Hartmann. Dann allerdings sorgt Tief "Andrea" für Abkühlung. Hoch "Peter", das vom Baltikum aus derzeit noch für die warmen Temperaturen sorgt, zieht sich dann zurück. Spätestens zum Pfingstwochenende sollen die Temperaturen auf 10 bis 15 Grad sinken.

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