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In China hätte seine Spielsucht einen Teenager fast umgebracht.

Polizei muss einschreiten

19-Jähriger spielt sechs Tage lang Computer - mit furchtbaren Folgen

Hangzhou - Es klingt bizarr: Ein Jugendlicher saß sechs Tage in einem Internet-Café, um ein Online-Spiel zu spielen. Das hatte verheerende Folgen für den jungen Mann.

In China wäre ein 19-Jähriger Teenager wegen seiner Sucht nach Online-Spielen beinahe ums Leben gekommen, das berichtet die englische Zeitung The Daily Star. Der chinesische Teenager war von zu Hause weggelaufen, um sich in einem Internet-Café zu verbarrikadieren und dort seiner Sucht nachzugehen. In dem Internet-Café blieb er dann geschlagene sechs Tage und spielte fast ununterbrochen durch.

Nach dem sechsten Tag jedoch klappte der erschöpfte 19-Jährige an einer Straße gegenüber des Internet-Cafés zusammen und wurde dort reglos von der Polizei aufgefunden. Die Füße des spielsüchtigen Teenager bluteten und waren infiziert. Die Polizisten berichteten, dass sie sogar faulig rochen. Doch der Teenager hatte nicht nur nicht bemerkt, dass durch die Infektion seine Füße anfingen zu faulen. Auch hatte er seit drei Tagen nichts gegessen oder geduscht. Sein ganzes Geld hatte er nämlich für das sechs Tage lange Dauerspielabenteuer ausgegeben.

Die Polizisten nahmen den kaum ansprechbaren Teenager für einige medizinischen Untersuchungen mit auf die Polizeistation. Der Teenager hatte Glück im Unglück: Die Polizei berichtet, dass wenn der Teenager nicht rechtzeitig gefunden worden wäre, seine Infektion ihn hätte umbringen können.

mpa

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