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Eine Studentin soll 2010 ihren Freund getötet und im Garten ihres Hauses in Harr verscharrt haben. Die Polizei gräbt nach der Leiche. Foto: Matthias Balk

Studentin soll Freund getötet und im Garten verscharrt haben

Das letzte Lebenszeichen des Münchner Studenten gab es vor fünf Jahren, doch als vermisst gemeldet wurde er nicht. Im Garten seiner früheren Freundin haben Polizisten jetzt offenbar einen grausigen Fund gemacht.

Haar (dpa) - Mordverdacht gegen eine Münchner Pädagogik-Studentin: Eine 31-Jährige soll vor Jahren ihren Freund getötet und im Garten verscharrt haben.

Nach einem Hinweis durchsuchte die Polizei das Haus der Frau in Haar bei München und grub im Garten nach der Leiche des 1980 geborenen Studenten. "Wir haben einen verdächtigen Plastiksack gefunden", sagte ein Sprecher. Die Wahrscheinlichkeit sei sehr groß, dass sich darin Leichenteile befinden. Endgültige Sicherheit sollte eine Obduktion bringen.

Das letzte Lebenszeichen von dem jungen Mann soll es nach Polizeiangaben Anfang 2010 gegeben haben. "Da hat sich seine Spur verloren", sagte der Leiter der Münchner Mordkommission, Markus Kraus. Eine offizielle Vermisstenmeldung lag aber nicht vor. Seine Eltern hätten vermutet, er könne mit einer rumänischen Freundin in deren Heimat gegangen sein.

Der 33 Jahre alte heutige Lebensgefährte der Studentin steht nach Polizeiangaben unter Verdacht, ihr dabei geholfen zu haben, die Leiche zu vergraben. "Die Leiche muss sich über einige Zeit im Haus befunden haben", sagte Kraus.

Die Studentin und ihr aktueller Freund und Mitbewohner äußerten sich laut Polizei zu dem konkreten Ort, an dem die Leiche des früheren Freundes im Garten vergraben sein soll - und nicht nur dazu: "Es ist eingeräumt worden, dass es einen Streit im Vorfeld gab", sagte Kraus. Es wurden Haftbefehle erlassen: gegen die Frau wegen Mordverdachts, gegen den Mann wegen des Verdachts auf Strafvereitelung.

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