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In der Zugstation von Taipeh kam es zu einer Explosion.

Verdächtiger unter den Opfern

Rohrbombe explodiert in Zug - Mindestens 25 Verletzte

Taipeh - Der Sprengsatz explodierte während der Fahrt in der Regionalbahn von Taipeh. Unter den Schwerverletzten ist ein Verdächtiger. Sein Motiv ist unklar.

Der Zug war am Donnerstagabend von Hsinchu bei Taipeh auf dem Weg in die nordtaiwanesische Stadt Keelung, als die Rohrbombe kurz vor der Einfahrt in die Metrostation Songshan explodierte. Mindestens 25 Passagiere erlitten Verbrennungen oder Rauchvergiftungen. Fünf seien schwer verletzt, berichtete die Polizei. Der Zustand eines Verletzten sei kritisch.

Ein 55-Jähriger, der schwer verletzt wurde, wird verdächtigt, den Sprengsatz selbst gezündet zu haben. Fingerabdrücke von der Rohrbombe und einer zurückgelassenen roten Tasche am Tatort deuteten darauf hin, dass der Mann hinter dem Verbrechen steckt, wie die Nachrichtenagentur CNA unter Hinweis auf die Polizei berichtete. Das Motiv der Tat ist unklar.

Die Bahnpolizei in der taiwanesischen Hauptstadt sah am Freitag keinen terroristischen Hintergrund. „Wir haben Terrorismus vorläufig ausgeschlossen und behandeln es als einen sporadischen größeren Kriminalfall“, sagte der Bahnsprecher. 

Der Sprengsatz war aus einem 47 Zentimeter langen Rohr gebastelt worden, in dem sich Schwarzpulver wie in einem Feuerwerk befand. Augenzeugen hätten einen schwarz gekleideten Verdächtigen beobachtet.

dpa

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