Hans Uhlmann vom Naturschutzverein Mellumrat misst den Unterkiefer eines der angeschwemmten Wale. Foto: Peter Kuchenbuch-Hanken
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Hans Uhlmann vom Naturschutzverein Mellumrat misst den Unterkiefer eines der angeschwemmten Wale.

Traurige Premiere

Flaches Wasser war Todesurteil für Pottwale

Wangerooge - Das flache Gewässer im Wattenmeer war vermutlich das Todesurteil für zwei Pottwale: Am Freitag wurden die Kadaver der beiden Tiere auf der Insel Wangerooge angespült.

Die am Freitag auf der Nordseeinsel Wangerooge angeschwemmten zwei toten Pottwale sind nur bei Niedrigwasser zu erreichen. Die Tiere lägen auf einer Sandbank vor dem Strand, die bei Hochwasser überspült sei, sagte ein Sprecher von der Naturschutzgemeinschaft Mellumrat am Samstag.

Erst am Nachmittag können demnach die am Ostende der Insel gestrandeten Pottwale wieder zu Fuß erreicht werden. Dann wolle sich auch Niedersachsens Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz vor Ort informieren. Zunächst blieb offen, was mit den toten Tieren geschehen soll.

Die verendeten Tiere sind 12,80 und 11,70 Meter lang. Nach Angaben der Polizei weisen sie lediglich geringe Verletzungen auf, die offensichtlich nicht zum Tod beigetragen haben.

dpa

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