78-jähriges Opfer

Zweijährige Haftstrafe wegen Streits um Nutella-Gratisprobe

Los Angeles - Das die Schoko-Nuss-Creme beliebt ist und Fans viel machen würden, um einen Löffel davon zu bekommen ist nicht neu. Doch jetzt endete ein Streit sogar mit Körperverletzung.

Ein Streit um eine Nutella-Probe hat einen Mann in den USA hinter Gitter gebracht. Der 25-jährige Derrick Gharabighi schlug wütend zu, als ein 78-Jähriger eine der Gratisproben der Schoko-Nuss-Creme wollte, die ein Supermarkt in Burbanks für seine Kunden ausgelegt hatte. Gharabighi wollte sie aber selbst haben. Dafür wurde er am Dienstag in Kalifornien zu zwei Jahren Haft verurteilt, wie das Gericht mitteilte. Weil er allerdings seit dem Vorfall vor einem Jahr schon in Untersuchungshaft saß, durfte er das Gefängnis nun verlassen.

Das 78-jährige Opfer hatte im vergangenen Jahr in Lokalmedien von dem Vorfall berichtet. "Er hat zwei, drei von den Proben genommen und nur eine übrig gelassen", sagte der Mann. "Ich wollte sie mir nehmen, und da hat er mich an der Hand gepackt." Dem Polizeibericht zufolge erlitt der 78-Jährige bei der folgenden Rangelei eine Platzwunde am Auge und "Schwellungen in einigen Bereichen seines Gesichts".

Genialer Trick: Warum Sie das leere Nutella-Glas nicht wegwerfen sollten

AFP

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mehrere Nachbeben erschüttern Salomonen-Inseln

Kirakira - Die Erde kommt nicht zur Ruhe: Nach einem heftigen Beben der Stärke 7,8 sorgen zahlreiche Nachbeben im pazifischen Inselstaat Salomonen für Unruhe. Meterhohe …
Mehrere Nachbeben erschüttern Salomonen-Inseln

Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Rotterdam - Eine Sondereinheit der Polizei hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Terrorverdächtigen in Rotterdam festgenommen. Bei ihm wurde unter anderem ein …
Terrorverdächtiger in Rotterdam festgenommen

Frauen sprengen sich in Nigeria in die Luft - dutzende Tote

Madagali - Zwei Frauen sprengen sich auf einem belebten Markt in die Luft. Mindestens 56 Menschen kommen dabei ums Leben. Alles deutet auf islamistischen Terror hin.
Frauen sprengen sich in Nigeria in die Luft - dutzende Tote

Frankfurter Sicherheitsdienst: Raucher verjagt - Dealer verschont

Frankfurt - Das Bahnhofsviertel in der Main-Metropole ist schon lange verschrien: Dealer verkaufen hier ihre Drogen und die Junkies konsumieren sie meist noch an Ort und …
Frankfurter Sicherheitsdienst: Raucher verjagt - Dealer verschont

Kommentare