Fast 60 Feuerwehrleute, sechs Rettungsteams und etwa 20 Gendarmen waren an der Unfallstelle im Einsatz. Foto: Jean-Philippe Ksiazek
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Fast 60 Feuerwehrleute, sechs Rettungsteams und etwa 20 Gendarmen waren an der Unfallstelle im Einsatz. Foto: Jean-Philippe Ksiazek

Zwölf Tote bei Verkehrsunfall in Frankreich

Schwerer Verkehrsunfall in Frankreich: Zwölf Menschen sterben auf der Heimfahrt ins Osterwochenende. Die Ursache für das Unglück auf der als "Straße des Todes" bekannten Strecke ist noch unklar.

Montbeugny (dpa) - Auf dem Weg ins Osterwochenende sind bei einem Frontalzusammenstoß im zentralfranzösischen Departement Allier zwölf Menschen ums Leben gekommen.

Ein Kleinbus aus dem Schweizer Kanton Freiburg geriet aus noch unbekannter Ursache am späten Donnerstagabend auf einer als unfallträchtig bekannten Nationalstraße bei Montbeugny von der Fahrbahn ab und stieß mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen.

Die zwölf aus Portugal stammenden Mitfahrer in dem Kleinbus waren sofort tot, wie die zuständige Präfektur am Freitag mitteilte. Der 19 Jahre alte Fahrer, ebenfalls ein in der Schweiz lebender Portugiese, wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden aus Italien stammenden Insassen des Lastwagens erlitten leichte Verletzungen. Der Kleinbus war auf dem Weg ins Osterwochenende nach Portugal.

Die Staatsanwaltschaft eröffnete den Angaben zufolge Ermittlungen. Der Fahrer des Busses soll zu dem Unfall vernommen werden. Fast 60 Feuerwehrleute, sechs Rettungsteams und etwa 20 Gendarmen waren an der Unfallstelle im Einsatz.

Die auch von Lastwagen stark befahrene Strecke hat den Beinamen "Straße des Todes". Wegen der Kombination aus hoher Verkehrsfrequenz, einer Spur pro Fahrtrichtung und monotonem Verlauf gilt die Verbindung durch Zentralfrankreich als besonders gefährlich.

Info Präfektur, Frz.

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