Mary Barra
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General-Motors-Chefin Mary Barra.

14,4 Millionen Dollar

GM-Chefin darf sich auf Super-Gehalt freuen

Detroit  - Von wegen die erste Frau an der Spitze eines Autokonzerns bekommt weniger Geld als ihr männlicher Vorgänger. GM  macht klar: Das Gegenteil ist der Fall.

Die seit Januar amtierende General-Motors-Chefin Mary Barra  bekommt ein höheres Gehalt als ihr Vorgänger. Die Ingenieurin kann in diesem Jahr mit 14,4 Millionen Dollar (10,6 Mio Euro) rechnen, wie der Opel-Mutterkonzern am Montag in Detroit mitteilte. Vorgänger Dan Akerson hatte in den Vorjahren jeweils gut neun Millionen Dollar verdient.

„Marys Gesamtgehalt ist auf Augenhöhe mit vergleichbaren Managern“, erklärte der Verwaltungsratsvorsitzende Tim Solso. Er trat damit dem Eindruck entgegen, die erste Frau an der Spitze eines Autokonzerns bekomme deutlich weniger Geld als ihr männlicher Vorgänger. GM hatte zunächst nur Teile des Gehaltspakets veröffentlicht, was zu dieser Fehleinschätzung mancher Medien führte.

Barra bekommt demnach ein Grundgehalt von 1,6 Millionen Dollar sowie sofort fällige Boni über 2,8 Millionen Dollar. Hinzu kommen Aktien im Wert von 10 Millionen Dollar, die zeitlich verzögert ausgegeben werden. „Am Ende wird das Abschneiden des Unternehmens darüber entscheiden, wie viel sie bekommt“, erklärte Solso.

Der branchenfremde Vorgänger Akerson hatte 2010 das Ruder bei General Motors übernommen und damit ein Jahr nach der Rettung durch vor dem Bankrott durch den Staat. Entsprechend begnügte er sich mit einem vergleichsweise geringen Gehalt. Unter Akersons Ägide warf der Konzern stabile Gewinne ab. Die Verluste in Europa sanken, die Rückkehr an die Börse glückte und der Staat konnte seine letzten Anteile verkaufen.

Im Gegensatz zu Akerson ist Barra eine Autofrau durch und durch. Sie startete als Werkstudentin bei GM, machte zunächst ihren Abschluss als Elektroingenieurin und später als Betriebswirtin. Sie arbeitete sich rasch hoch, wurde Leiterin des Detroiter Werks Hamtramck und Personalchefin. 2011 übertrug ihr Akerson die Verantwortung für die Entwicklung neuer Autos, später auch für den Einkauf. Am Ende machte er sie zu seiner Nachfolgerin.

dpa

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