Auszubildender
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Ein Auszubildener lernt am 25.02.2013 im BMW-Motorradwerk in Berlin den Umgang mit einer Standbohrmaschine.

Diese Branchen profitieren am meisten

2014 gab es deutlich mehr Geld für Azubis

Berlin - Zum dritten Mal in Folge ist die Vergütung für Auszubildende in Deutschland 2014 kräftig gestiegen. Eine Auswertung zeigt, in welcher Branche die Jugendlichen am meisten Geld nach Hause bringen.

Die tariflichen Vergütungen von Auszubildenden sind 2014 zum dritten Mal in Folge kräftig gestiegen. Azubis in Westdeutschland kamen während der gesamten Ausbildungszeit auf durchschnittlich 802 Euro brutto im Monat. Das ist ein Plus im Vergleich zum Vorjahr um 4,6 Prozent. In Ostdeutschland wuchsen die per Tarifvertrag vereinbarten Vergütungen um 4,1 Prozent auf 737 Euro brutto monatlich. Dies geht aus einer Bilanz des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hervor, die der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwoch) vorliegt. Das Institut wertete dafür die Ausbildungsverdienste für 179 Berufe in den alten und 156 in den neuen Bundesländern aus.

Besonders viel bringen der Untersuchung zufolge die Jugendlichen im Bauhauptgewerbe nach Hause. Ein Maurerlehrling kommt zumindest im Westen auf im Durchschnitt mehr als 1000 Euro brutto. Besonders gut schneiden auch angehende Mechatroniker (West: 964 Euro, Ost: 943 Euro) oder Kaufleute für Versicherungen und Finanzen ab (West und Ost: 961 Euro). Eher niedrig waren die Vergütungen bei zukünftigen Friseuren (West: 474 Euro, Ost: 269 Euro), Bäckern (West und Ost: 570 Euro) oder Malern (West und Ost: 583 Euro).

dpa

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