Michael Ramstetter, ADAC
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Michael Ramstetter, Kommunikartions-Chef des ADAC und Chefredakteur der Mitgliederzeitschrift ADAC-Motorwelt, ist zurückgetreten - die Vertrauenskrise hat für den ADAC aber erst begonnen.

Manipulationen beim ADAC:

Tiefer Absturz: Shitstorm gegen "Gelben Engel"

München - Mit dem Rücktritt von ADAC-Kommunikationchef Michael Ramstetter ist der Skandal noch lange nicht ausgestanden. Nachdem Manipulationen bei der Wahl  zum "Gelben Engel" heraus kamen, brach ein mächtiger Shitstorm los.

"Die User schicken die 'Gelben Engel' in die Shitstorm-Hölle", schreibt der Branchen-Dienst Meedia.de. Bei Facebook veröffentlichte der ADAC eine Stellungnahme zu den Vorwürfen, darunter hagelte es binnen 24 Stunden mehr als 1000 - meist erboste - User-Kommentare.

"Der ADAC steckt in einer tiefen Krise"

Auch die Presse geht mit dem Automobil-Club in der Image-Krise nach Bekanntwerden der Wahl-Manipulationen beim "Gelber Engel"-Preis hart ins Gericht. "Lieber ADAC, bist Du nun ein Engel mit schmutzigen Flügeln?", fragt Franz-Josef Wagner bei Bild.de.

"Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club e. V., abgekürzt ADAC, steckt in einer tiefen Krise. Was kann man dem bislang so ehrenwert erscheinenden Club noch glauben?," schreibt spiegel.de.

ADAC wird sich mit seinem Image jetzt schwer tun

focus.de sieht durch die Vetrauenskrise eine Langzeit-Schaden für den Club: "Auch wenn der ADAC im Skandal um den "Gelben Engel" schnell Konsequenzen zog, wird sich der Verein schwer tun, sein Image von Schaden frei zu halten."

Bei rp-online.de wird auch der Umgang mit der Krise bei Europas größten Automobil-Club scharf kritisiert: Die konkrete Frage nach der Zahl der abgegebenen Leserstimmen habe er "konsequent ignoriert". Stattdessen machte Obermair seinem Ärger über den Enthüllungsbericht der "Süddeutschen" Luft. Er sprach von "Unterstellungen und Unwahrheiten".

"Die Engel verlieren ihre Unschuld"

"Die Engel verlieren ihre Unschuld. Der Automobilklub setzt mit gefälschten Zahlen seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel," schreibt "Zeit online".

"Glaubwürdigkeit ist neben der Servicequalität im Pannendienst damit das höchste Gut, das der ADAC hat. Und dieses Gut droht nun beschädigt zu werden", heißt es bei welt.de.

Der ADAC ist mit rund 19 Millionen Mitgliedern der größte Autoklub in Europa.

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