+
In den EU-Ländern bleibt der Anstieg der Verbraucherpreise auf niedrigem Niveau. Die Inflationsrate der im Juli liegt bei durchschnittlich 0,2 Prozent. Foto: Carsten Rehder

Anstieg der Verbraucherpreise in den Euro-Ländern bleibt niedrig

Luxemburg (dpa) - Der Anstieg der Verbraucherpreise in den 19 Euro-Ländern bleibt auf niedrigem Niveau. Nach einer ersten Schätzung der europäischen Statistikbehörde Eurostat lag die jährliche Inflationsrate im Juli bei durchschnittlich 0,2 Prozent. Im Vormonat hatte sie ebenfalls 0,2 Prozent betragen. In Deutschland liegt die Teuerung nach neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes in etwa auf dem durchschnittlichen Niveau der Eurozone.

Für den leichten Auftrieb sorgten vor allem die Preise für Dienstleistungen sowie für Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak. Sie lagen im Juli nach Angaben vom Freitag um 1,2 beziehungsweise 0,9 Prozent über dem Vorjahresniveau. Bremsend wirkten hingegen weiter die Energiepreise, die um 5,6 Prozent sanken.

Währungshütern macht das niedrige Preisniveau Sorgen. Mit 0,2 Prozent liegt die Inflation im gemeinsamen Währungsraum weiter deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) für die Preisstabilität. Die Notenbank strebt mittelfristig knapp zwei Prozent an. Die EZB hat deshalb ihre Geldpolitik extrem gelockert. Sie erwartet allerdings, dass die Inflation im Euroraum erst zum Jahresende hin allmählich anziehen wird.

Eurostat Mitteilung

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Verheugen zu VW-Skandal: EU-Vorschriften waren eindeutig

Der Autohersteller Volkswagen hat im großen Stil Abgaswerte beschönigt. Dazu setzte der Konzern im Prinzip verbotene Software ein. Der frühere EU-Industriekommissar …
Verheugen zu VW-Skandal: EU-Vorschriften waren eindeutig

Dax profitiert von Euroschwäche

Das Auf und Ab im Dax geht weiter. Nach einem schlechten Tag folgt ein guter. Vieles hängt dabei von den Vorgaben der Wall Street ab.
Dax profitiert von Euroschwäche

EU-Aufseher begrenzen Sonderdeals für Online-Dienste

Wer viel im Internet surft, kann an Grenzen stoßen: Wenn das Datenlimit erreicht ist, wird die Verbindung langsamer - oder fällt aus. Doch manche Angebote laufen …
EU-Aufseher begrenzen Sonderdeals für Online-Dienste

Bundesagentur meldet Stellenrekord

Die deutsche Wirtschaft bleibt Jobmotor - bereits seit Mitte 2014 wächst die Zahl der offenen Stellen nahezu ungebremst. Jobsucher haben vor allem in …
Bundesagentur meldet Stellenrekord

Kommentare