Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell wurde 74 Jahre alt.

Chef des Stifte-Unternehmens

Graf von Faber-Castell ist tot

Stein - Von Bleistift bis Schminkstift: Die Produkte von Faber-Castell kennt wohl fast jeder. Nun ist der Chef des Unternehmens, Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell, im Alter von 74 Jahren gestorben.

Der für seine Stifte bekannte fränkische Familienunternehmer Anton-Wolfgang Graf von Faber-Castell ist tot. Wie eine Unternehmenssprecherin am Freitag mitteilte, starb er am Donnerstag im Kreise seiner Familie im US-amerikanischen Houston. Er wurde 74 Jahre alt. Der Unternehmer hinterlässt seine Frau und vier Kinder. Er leitete Faber-Castell in der achten Generation und seit fast 40 Jahren.

Der am 7. Juni 1941 in Bamberg geborene Graf von Faber-Castell studierte zunächst Jura und war dann als Investmentbanker in London und New York tätig. 1978 wurde er alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der Faber-Castell-Gruppe und später mit der Umwandlung in eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft deren Vorstandsvorsitzender.

Im laufenden Geschäftsjahr (31.3.) erwartet Faber-Castell mit weltweit rund 7500 Mitarbeitern einen Rekordumsatz von mehr als 600 Millionen Euro. Zum Ertrag macht das Unternehmen mit den kämpfenden Rittern im Logo traditionell keine Angaben. Seit mehr als 250 Jahren produziert das Traditionsunternehmen unter anderem in Stein bei Nürnberg. Der Hersteller von Schreib-, Zeichen- und Kosmetikstiften erwirtschaftet rund 70 Prozent seines Umsatzes im außereuropäischen Ausland.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gabriel will Korrekturen am Beschluss zu Edeka/Tengelmann

Wirtschaftsminister Gabriel wehrt sich gegen Vorwürfe, bei seiner Genehmigung der Edeka-Tengelmann-Fusion sei es nicht transparent zugegangen. Den Vorwurf von …
Gabriel will Korrekturen am Beschluss zu Edeka/Tengelmann

Tesla will Batteriefabriken in Europa und China bauen

Reno - Die globalen Träume von Tesla-Chef Elon Musk werden immer größer. Die erste riesige Batteriefabrik von Tesla ist nach zwei Jahren gerade einmal zu einem Siebtel …
Tesla will Batteriefabriken in Europa und China bauen

Verbraucherschützer: Intransparenz und Willkür beim Dispo

Wer sein Konto überzieht, braucht genaue Informationen, was ihn das kostet. Doch auf den Internetseiten der Kreditinstitute werden Bankkunden nicht immer fündig. …
Verbraucherschützer: Intransparenz und Willkür beim Dispo

Umfrage: Verbraucher halten sich bei Ökostrom zurück

Das gute Gewissen beim Stromvertrag war vielen Deutschen nach dem Schock von Fukushima einen Aufschlag auf den Preis wert. Doch inzwischen erlahmt der Wechselwille. Der …
Umfrage: Verbraucher halten sich bei Ökostrom zurück

Kommentare